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	<title>Kommentare zu: Budo vs. Gala</title>
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	<description>Aikido Krefeld Kempen Anrath Willich Geldern Niederrhein</description>
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		<item>
		<title>Von: Carmen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/budo-vs-gala/comment-page-1/#comment-5240</link>
		<dc:creator>Carmen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:33:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=165#comment-5240</guid>
		<description>Hallo Peter,

ich habe dieses Wochenende viel auf Euren Seiten verweilt und 
möchte diese nicht ohne ein Dankeschön verlassen.

Ich heiße Carmen, ich übe seit gut 2 Jahren Aikido.
Nachdem ich von einem meiner Lehrer sehr gute Waffen bekommen 
habe, die ich nun zunächst behandeln muss, bot er mir an, 
danach eine Gravur für mich anfertigen zu lassen. Ich sollte 
mir etwas überlegen.

Für mich stand von Anfang an fest, dass es in Richtung 
&quot;Demut&quot; gehen müsse. Fast niemand konnte damit etwas 
anfangen. Der Übersetzer, ein jiu jitsu -Meister aus Japan, 
war beinahe entsetzt. Mein Lehrer sagte zwar dass es meine 
Entscheidung sei, aber ich war nicht mehr sicher, auch andere 
Aikidoka sagten: das ist eine Waffe! Warum Demut?

Ich war verunsichert und googelte mir die Finger wund, um das 
auszudrücken was ich empfand, um einen Ausdruck zu finden für 
meine innere Einstellung dem Üben gegenüber, mit oder ohne 
Waffen. Schließlich landete ich auf Eurer Seite, und zwar auf 
dem Artikel &quot;Budo vs Gala&quot;.

Hier fand ich ausgedrückt was mich bewegt. Ich ließ nun 
anstatt humbleness &quot;humility&quot; übersetzen und werde das 
eingravieren lassen. Es geht neben Demut auch in Richtung 
Bescheidenheit, für mich die richtige Haltung und Einstellung.

Herzlichen Dank für diesen Artikel und viele Grüße 
Carmen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>ich habe dieses Wochenende viel auf Euren Seiten verweilt und<br />
möchte diese nicht ohne ein Dankeschön verlassen.</p>
<p>Ich heiße Carmen, ich übe seit gut 2 Jahren Aikido.<br />
Nachdem ich von einem meiner Lehrer sehr gute Waffen bekommen<br />
habe, die ich nun zunächst behandeln muss, bot er mir an,<br />
danach eine Gravur für mich anfertigen zu lassen. Ich sollte<br />
mir etwas überlegen.</p>
<p>Für mich stand von Anfang an fest, dass es in Richtung<br />
&#8220;Demut&#8221; gehen müsse. Fast niemand konnte damit etwas<br />
anfangen. Der Übersetzer, ein jiu jitsu -Meister aus Japan,<br />
war beinahe entsetzt. Mein Lehrer sagte zwar dass es meine<br />
Entscheidung sei, aber ich war nicht mehr sicher, auch andere<br />
Aikidoka sagten: das ist eine Waffe! Warum Demut?</p>
<p>Ich war verunsichert und googelte mir die Finger wund, um das<br />
auszudrücken was ich empfand, um einen Ausdruck zu finden für<br />
meine innere Einstellung dem Üben gegenüber, mit oder ohne<br />
Waffen. Schließlich landete ich auf Eurer Seite, und zwar auf<br />
dem Artikel &#8220;Budo vs Gala&#8221;.</p>
<p>Hier fand ich ausgedrückt was mich bewegt. Ich ließ nun<br />
anstatt humbleness &#8220;humility&#8221; übersetzen und werde das<br />
eingravieren lassen. Es geht neben Demut auch in Richtung<br />
Bescheidenheit, für mich die richtige Haltung und Einstellung.</p>
<p>Herzlichen Dank für diesen Artikel und viele Grüße<br />
Carmen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Torsten Harring</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/budo-vs-gala/comment-page-1/#comment-5195</link>
		<dc:creator>Torsten Harring</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 08:34:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=165#comment-5195</guid>
		<description>Hallo Freunde,

ich denke, dass man hier in diesem Zusammenhang den Begriff &quot; Demut&quot; nicht zu sehr aus der westlichen Perspektive betrachten sollte. Mit der Demut im Budo sit die innere Haltung gemeint, die ich annehme, wenn man z.B. das Dojo betritt. Ich denke es hat auch viel mit mit Loslassen zu tun, wie es oben schon Peter erlklärt hat. &quot; Lass los und sieh es füllt Deine Hände&quot;, so beschreibt es der Zen-Abt Muho.
Er meint damit, dass man umso langsamer und schwieriger auf dem Weg ( Do) voran kommt, je mehr Ballast ich mit mir herum trage. Daher ist ja auch das Angrüßen so wichtig, um diesen Ballast hinter sich zu lassen.
Weiter sehe ich den Begriff Demut auch als eine Form der Dankbarkeit dafür, die Kunst ausüben zu dürfen und als ein Zeichen des Respektes denjenigen gegenüber, die schon vor uns den Weg gegangen sind und ihn uns bereitet haben.
Denn wie Peter sagte: am Ende bleibt nichts, außer die Erinnerung vielleicht, an uns und unsere Taten.

Einen schönen tag Euch allen,

Torsten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde,</p>
<p>ich denke, dass man hier in diesem Zusammenhang den Begriff &#8221; Demut&#8221; nicht zu sehr aus der westlichen Perspektive betrachten sollte. Mit der Demut im Budo sit die innere Haltung gemeint, die ich annehme, wenn man z.B. das Dojo betritt. Ich denke es hat auch viel mit mit Loslassen zu tun, wie es oben schon Peter erlklärt hat. &#8221; Lass los und sieh es füllt Deine Hände&#8221;, so beschreibt es der Zen-Abt Muho.<br />
Er meint damit, dass man umso langsamer und schwieriger auf dem Weg ( Do) voran kommt, je mehr Ballast ich mit mir herum trage. Daher ist ja auch das Angrüßen so wichtig, um diesen Ballast hinter sich zu lassen.<br />
Weiter sehe ich den Begriff Demut auch als eine Form der Dankbarkeit dafür, die Kunst ausüben zu dürfen und als ein Zeichen des Respektes denjenigen gegenüber, die schon vor uns den Weg gegangen sind und ihn uns bereitet haben.<br />
Denn wie Peter sagte: am Ende bleibt nichts, außer die Erinnerung vielleicht, an uns und unsere Taten.</p>
<p>Einen schönen tag Euch allen,</p>
<p>Torsten</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Stappen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/budo-vs-gala/comment-page-1/#comment-5194</link>
		<dc:creator>Jörg Stappen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 08:14:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=165#comment-5194</guid>
		<description>Okay, dann sind wir inhaltlich nicht weit von einander entfernt.Lediglich ist die Bezeichnung unterschiedlich. Ich persönlich verwende gerne den Begriff der Dankbarkeit, um diese von Dir beschriebene Haltung zu definieren. Mikao Usui, Begründer des Reiki, hat dies in der Lebensregel &quot;Sei dankbar für die Segnungen&quot; festgehalten. Wobei unter Segnung eben alles gemeint ist wie z.B. Der Planet,die Familie,das Öl,usw.  Gut, daß wir darüber &quot;gesprochen&quot; haben.

Liebe Grüße
Jörg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, dann sind wir inhaltlich nicht weit von einander entfernt.Lediglich ist die Bezeichnung unterschiedlich. Ich persönlich verwende gerne den Begriff der Dankbarkeit, um diese von Dir beschriebene Haltung zu definieren. Mikao Usui, Begründer des Reiki, hat dies in der Lebensregel &#8220;Sei dankbar für die Segnungen&#8221; festgehalten. Wobei unter Segnung eben alles gemeint ist wie z.B. Der Planet,die Familie,das Öl,usw.  Gut, daß wir darüber &#8220;gesprochen&#8221; haben.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jörg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Roskothen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/budo-vs-gala/comment-page-1/#comment-5193</link>
		<dc:creator>Peter Roskothen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 11:03:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=165#comment-5193</guid>
		<description>Jörg, es gibt viele Menschen, die Spiritualität, Demut und Meditation immer in Verbindung mit Religion bringen. Das ist aber nicht richtig. Tatsächlich hatte Aikido etwas höchst religiöses, so wie O´Sensei es betrieben hat. Aber das ist bei uns nun mal überhaupt nicht so. Demut verbinde ich mit dem Wissen darum, daß wir verletzbar und sterblich sind. Wir sind ein Fliegenschiß in einem unendlich großen Universum, benehmen uns aber mit einem Selbstbewusstsein, als ob uns alles gehört. Das Gegenteil ist der Fall. Uns gehört gar nichts. Nicht der Planet, nicht das Öl, nicht die Tiere und auch nicht der Partner. Das werden die Meisten erst feststellen, wenn sie der Täuschung entbunden werden. Das ist aber zu spät. Demut bedeutet in meinen Augen (mir ist persönlich egal, wie das Wikipedia definiert) eine Haltung, die mit großem Respekt und Mitgefühl verbunden ist. Machs Dir bitte nicht so schwer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jörg, es gibt viele Menschen, die Spiritualität, Demut und Meditation immer in Verbindung mit Religion bringen. Das ist aber nicht richtig. Tatsächlich hatte Aikido etwas höchst religiöses, so wie O´Sensei es betrieben hat. Aber das ist bei uns nun mal überhaupt nicht so. Demut verbinde ich mit dem Wissen darum, daß wir verletzbar und sterblich sind. Wir sind ein Fliegenschiß in einem unendlich großen Universum, benehmen uns aber mit einem Selbstbewusstsein, als ob uns alles gehört. Das Gegenteil ist der Fall. Uns gehört gar nichts. Nicht der Planet, nicht das Öl, nicht die Tiere und auch nicht der Partner. Das werden die Meisten erst feststellen, wenn sie der Täuschung entbunden werden. Das ist aber zu spät. Demut bedeutet in meinen Augen (mir ist persönlich egal, wie das Wikipedia definiert) eine Haltung, die mit großem Respekt und Mitgefühl verbunden ist. Machs Dir bitte nicht so schwer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Stappen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/budo-vs-gala/comment-page-1/#comment-5192</link>
		<dc:creator>Jörg Stappen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 09:40:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=165#comment-5192</guid>
		<description>Diesen Artikel habe ich nun mehrfach gelesen und dennoch komme ich mit der Beschreibung des wahren Bodukas nicht so richtig klar. Vor allem kann ich mich mit dem Begriff &quot;Demut bzw. demütig&quot; nicht nur schwer einlassen.

Gemäß Wikipedia kommt der Ausdruck „Demut“ aus aus dem mittelhochdeutschen diomuoti („dienstwillig“, also eigentlich „Gesinnung eines Dienenden“). Für mich stellt sich die Frage, ob dies wirklich eine wünschenswerte Haltung sein kann. Im alltäglichen Leben und vor allem im Berufsleben stellt sich dies eher als kontraproduktiv dar. Hier sind doch Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen gefragt. 

In einer gestrigen Diskussionsrunde, an der ich teilnahm, wurde u.a. das Thema „Selbstbewusstsein“ aufgegriffen und dabei festgehalten, dass es nichts Negatives sein muss. Denn wenn jemand selbstbewusst ist (d.h. sich seiner selbst bewusst), so bedeutet dies nur, dass er ganz bei sich ist, ohne sich über andere zu erheben. Natürlich weiß ich auch, dass die Grenzen zur Überheblichkeit und Arroganz fließend sind. Hier kann Budo ein riesiges Stück weiterhelfen, den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren.

Darüber hinaus wird im westlichen Kontext der Begriff „Demut“ aber häufig religiös als „Demut vor Gott“ und fest verbunden mit dem Begriff „Gehorsam“ aufgefasst. Auch hiermit habe ich so meine Schwierigkeiten. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es Demut für mich keine erstrebenswerte Haltung darstellt und dass ich im wirklichen Leben nur wenige wirklich demütige Menschen kennen gelernt habe. Was nun? Muss ich mit Aikido aufhören?

Liebe Grüße
Jörg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Artikel habe ich nun mehrfach gelesen und dennoch komme ich mit der Beschreibung des wahren Bodukas nicht so richtig klar. Vor allem kann ich mich mit dem Begriff &#8220;Demut bzw. demütig&#8221; nicht nur schwer einlassen.</p>
<p>Gemäß Wikipedia kommt der Ausdruck „Demut“ aus aus dem mittelhochdeutschen diomuoti („dienstwillig“, also eigentlich „Gesinnung eines Dienenden“). Für mich stellt sich die Frage, ob dies wirklich eine wünschenswerte Haltung sein kann. Im alltäglichen Leben und vor allem im Berufsleben stellt sich dies eher als kontraproduktiv dar. Hier sind doch Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen gefragt. </p>
<p>In einer gestrigen Diskussionsrunde, an der ich teilnahm, wurde u.a. das Thema „Selbstbewusstsein“ aufgegriffen und dabei festgehalten, dass es nichts Negatives sein muss. Denn wenn jemand selbstbewusst ist (d.h. sich seiner selbst bewusst), so bedeutet dies nur, dass er ganz bei sich ist, ohne sich über andere zu erheben. Natürlich weiß ich auch, dass die Grenzen zur Überheblichkeit und Arroganz fließend sind. Hier kann Budo ein riesiges Stück weiterhelfen, den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren.</p>
<p>Darüber hinaus wird im westlichen Kontext der Begriff „Demut“ aber häufig religiös als „Demut vor Gott“ und fest verbunden mit dem Begriff „Gehorsam“ aufgefasst. Auch hiermit habe ich so meine Schwierigkeiten. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es Demut für mich keine erstrebenswerte Haltung darstellt und dass ich im wirklichen Leben nur wenige wirklich demütige Menschen kennen gelernt habe. Was nun? Muss ich mit Aikido aufhören?</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Jörg</p>
]]></content:encoded>
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