Budoistisch -philosophischer Querbeet-Essay
Tobias | 20. März 2009Hallo,
Ich bin es mal wieder: Tobi. Ich schreibe einfach mal an diesen Artikel zu schreiben, und wie oben bereits steh, soll es ein Essay werden. Das hat mehrere Gründe. Der Essay ist die perfekte Textform um die Problematik diese Artikels abzuhandeln, da er verschiedene Eigenschaften besitzt, die erstens meinem Schreibstil und zweitens der Komplexität dieses Themas entgegenkommen.
Ein wichtiges Merkmal ist, dass die Argumentation des Essays erst während des Schreibens entsteht. Das ist gut, da ich einfach meine Gedanken langsam vor mir her laufen lassen muss, und sie dann aufschreiben kann. Das wird natürlich dazu führen, dass die einzelnen Themen mehr oder weniger in Facetten angerissen werden aber das ist okay, denn sonst würde das ganze Ding viel zu lang werden. Außerdem ist ein Essay immer zum schmunzeln geeignet, weswegen ich in sehr familiärem Deutsch schreibe. So viel zur Form.
Ich habe mir mehrfach Gedanken über folgende Themen gemacht und werde diese in dem Artikel abhandeln:
Budo – Zauberei oder Physik
Wettkampf
Sakrales und Elitäres im Budo
Gegenseitiges Gedeihen
Technik und/oder Geist
Sich selbst belügen
Epikur
Ich beginne mal mit dem letzten, weil es ein guter Aufhänger ist: Weiterlesen & Fotos ansehen »
Das korrekte Atmen ist eine sehr mächtige Methode, um die Energie zu verstärken und stellt die Basis aller Aikidotechniken dar. Sofort strömt das Ki stärker und harmonischer und der Geist ist in der Lage sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir sind es leider viel zu sehr gewohnt, nur flach und kaum sichtbar im Brustbereich zu atmen, so dass es am Anfang eine sehr bewusste Achtsamkeit erfordert, Joshin Kokyû-hô korrekt auszuführen. Aber dafür ist die spontane Wirkung ist um so wohltutender. Am angenehmsten und am energetisch förderlichsten ist die Übung, wenn der Mund leicht geöffnet bleibt und nur die Zunge die Regulation des Luftweges übernimmt: beim durch-die-Nase-atmen legt man sie an die Gaumendecke, wodurch sich auch der energetische Kreislauf schließt, beim Ausatmen fällt sie in ihre normale Position zurück.Da das Bewusstsein die Energie lenkt, ist die besprochene Visualisierung sehr wichtig, denn nur so kann diese Methode ihre volle Wirkung entfalten. Die Atmung sollte sich nicht verkrampfen, es ist kein gewaltsames, tiefes Atmen oder eine Veränderung des Rhythmus notwendig. Es ist auch nicht nötig zu übertreiben und die Pause zwischen den Atemzügen zu verlängern oder übermäßig zu regulieren. Die Luft und das Ki werden lediglich in die richtigen Bahnen gelenkt. Gerade Anfänger begeistern sich schnell für Joshin Kokyû-hô, da Ki durch die zunehmende Intensität wesentlich besser für sie zu erfühlen ist und außerdem wird das Ego dadurch ein wenig gebremst, was für die Ausübung von Aikido von entscheidener Bedeutung ist.
Letzte Kommentare