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Gewalt in Deutschland – Vergewaltigung und Kindesmißhandlung

Peter Roskothen | 13. August 2010

Wenig bekannt ist das wahre Ausmaß von Gewalt in Deutschland. Hierzulande glaubt man, daß es wesentlich anders ist, als in den USA. Ich persönlich halte das für einen Trugschluß. Wenn man sich mit dem Thema intensiver beschäftigt, fällt allerdings auf, daß nicht nur die Gesellschaft relativ uninformiert ist, sondern auch die Medien das Thema unter Verschluß halten. Und natürlich wird dieses Thema genauso wie der Tod tabuisiert und negiert.

Forscht man ein wenig nach, so wird man allein zum Thema Kindesmißhandlung schon sehr nachdenklich. Kindesmißhandlung ist definiert als Gewalt gegen Kinder oder Jugendliche. Unter dem Begriff Kindesmisshandlung werden physische als auch psychische Gewaltakte, sexueller Missbrauch sowie Vernachlässigung zusammengefasst (Wikipedia).

Nur sehr wenige Fälle tauchen überhaupt in Statistiken auf. Die Dunkelziffer ist also erheblich. Unter Einbeziehung des Dunkelfeldes sprechen Schätzungen davon, daß 9,8% der Kinder in Deutschland mißhandelt werden und etwa 17,1% schwer gezüchtigt werden. Nimmt man also nur die allerschlimmsten Fälle an, so reden wir von jedem zehnten Kind in Deutschland, welches mißhandelt wird. Leider wird nur etwa jeder 400. Fall zur Anzeige gebracht!

Link Wikipedia >>

Daten und Fakten zur Kindesmißhandlung des Familienministeriums als PDF (Presse) >>

Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt, daß 40% aller Frauen seit dm 16. Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt oder beides erlebt haben. 58% der Befragten haben unterschliedliche Formen sexueller Belästigung erfahren.
Befragt wurden 10.000 Frauen im Alter zwischen 16 und 85 Jahren.

Daten und Fakten zu Gewalt gegen Frauen des Familienministeriums als PDF (Presse) >>

Warum reden wir bei Aikido von Kindesmisshandlung und Vergewaltigung von Frauen, so werden sich vielleicht einige Menschen fragen. Weil Aikido ein wesentliches Ziel hat: Gewalt zu verhindern und Menschen dazu zu befähigen (Selbstverteidigung). Es ist schlichte Ignoranz so zu tun, als gäbe es nur in den USA Probleme mit Gewalt. Die Probleme sind in Deutschland vermutlich genauso groß. Vor der Haustüre ist alles propper und der Rasen ist mit einer Nagelschere gemäht, dahinter ist in vielen Familien die Hölle los. Die menschliche Natur ist der Grund für die Gewalt und Kriminalität.

Zeit zu handeln!

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Zivilcourage

Sebastian | 29. März 2010
Es ist immer wieder erstaunlich wie wenig Zivilcourage gezeigt wird, ich komme gerade jetzt auf dieses Thema da ich auf folgendes Video gestoßen bin.:
http://www.youtube.com/watch?v=cSjLd6CJdcQ&feature=related
Zwar sind die dort gezeigten Vorfälle nur gespielt , die Reaktionen der Leute aber echt & wie ich finde sehr erschreckend.
Wir könnten jetzt sagen wie schlecht die Menschen doch sind, das halte ich allerdings für sinnlos und falsch.
Entscheidender ist die Frage warum reagieren viele so?
Die Antwort ist aus Angst & Unsicherheit
Beides kann man hervorragend mit Aikido entgegenwirken.
Einmal die technische Seite die uns ermöglicht auch körperlich einzugreifen.
Möchte ich aktiv ins geschehen eingreifen gefährde ich mein Leben, so einfach ist das erstmal, dementsprechend auch verständlich das viele davor scheuen.
Will ich also eingreifen können und auf diese weise Zivilcourage zeigen, muss ich zwangsläufig lernen mich Verteidigen zu können.
Auf der anderen Seite scheinen mir die Menschen Hemmungen zu haben.
Vielleicht doch unnötig die Polizei zu rufen, oder fremde Leute anzusprechen und eine Aufklärung der Situation zu fordern (zB. der Junge der von einem Mann weggezerrt wurde).
Solche Hemmungen sind in diesen Situationen völlig unangebracht und auch da muss man an sich arbeiten und Charakter zeigen.
Es gibt da ein schönes Zitat:
„Es ist ein Jammer, daß die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.“ Bertrand Russell
Ich würde es noch darum erweitern das die Idioten, die sich gerne prügeln und andere Leute unterdrücken, auch oftmals die Stärkeren sind.
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Aikido / Budo, Allgemein, Menschliches, Selbstverteidigung

Online Videos Aikido Schulungen

Peter Roskothen | 16. November 2009

Vermutlich wird nur wenigen bekannt sein, daß Reynosa-Sensei eine sehr gute und aufwendige Videoschulung im Internet bereitstellt. Die Videos sind sicher für fortgeschrittenere Aikido-Schüler gedacht und für die Inspiration von Lehrern/Trainern im Aikido. Ich persönlich finde sie nicht nur wegen der Kamera aus der Vogelperspektive sehr gelungen. Einige Videos sind gratis, andere für eine relativ geringe monatliche Gebühr (Stand heute $10) anzusehen. Hinein zu sehen lohnt sich.

http://www.makotoaikidoonline.com/

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Aikido / Budo, Selbstverteidigung, Techniken, Videoclip Quicktime

Geduld & Motivation

Sebastian | 31. Oktober 2009

Da wir das Thema in letzter Zeit mehrmals hatten, dachte ich wäre es ganz passend für meinen ersten Artikel. Man liest immer wieder das es ein Jahrzehnt oder länger braucht um Aikido richtig zu erlernen, oder um sich effektiv damit verteidigen zu können. Einige von euch finden es falsch und meinen es habe eine sehr negative Auswirkung auf die Motivation von Anfängern. Ich denke nicht so, ich bin überzeugt davon das solche Zeiträume durchaus berechtigt sind und finde es auch nicht weiter schlimm. (gewisse Erfolge zeigen sich natürlich auch schon früher, genau genommen sogar vom ersten Tag an wo man sich im Aikido übt, wie z.B. die gesteigerte Aufmerksamkeit )

Mag sein das es für den ein oder anderen Anfänger demotivierent klingt, doch darüber muss man sich einfach hinwegsetzen. Wenn man nach 2 Jahren nicht die Erfolge sieht die man sich erhofft/erträumt hat und daraufhin aufhört, wird man es bei der nächsten ähnlichen Situation genau so machen.. und die kommt gewiss. Bei vielen Dingen im Leben muss man lange arbeiten um einen Erfolg zu erzielen. Die meisten Menschen gehen da völlig falsch ran und setzen sich die vollkommen falschen Ziele. Genau deswegen scheitern sie dann auch.

Jemand ist unglücklich mit seinem Körpergewicht, was macht er ? Eine Diät. Diese hirnlose Erfindung aus meistens ebenso intelligenzlosen Zeitschriften die das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt wurden. Sie nehmen sich als Ziel 10kg abzunehmen, hungern 3 Wochen, scheitern, sind demotiviert und verfallen wieder in ihren alten Gewohnheiten zurück. Ist jemand mit seinem Gewicht unzufrieden, braucht er keine Diät , er muss seine Essgewohnheiten verändern oder seine tägliche Bewegung erhöhen. Sprich, das Ziel sollte sein täglich etwas weniger zu essen, jede Woche etwas mehr Bewegung zu haben. Wenn man dies konsequent durchhält hat man das Ziel schon erreicht, ist motiviert und die Erfolge stellen sich mit der Zeit von ganz alleine ein.

Setzen wir uns doch zum Ziel regelmäßig zum Aikido Training zu gehen, täglich ein wenig an unseren menschlichen Schwächen zu arbeiten. Wenn wir es erfolgreich schaffen unser Leben, unseren Tagesablauf, Wochenrhythmus zum positiven zu verändern, oder an einer schlechten Angewohnheit zu arbeiten, dann haben wir doch schon alles geschafft was wir überhaupt erreichen müssen.

Ich bin überzeugt davon das man mindestens 5 Jahre oder länger Aikido üben muss um sich halbwegs effektiv auf der Straße verteidigen zu können, aber es stört mich nicht.

Ohne Geduld wird man es im Leben zu nichts bringen, kein Ziel erreichen. Ebenso ist es beim Glück. Wir jagen viel zu oft dem schnellen Glück hinterher und stürzen uns dadurch geradezu selbst ins Unglück, meistens mit Anlauf…

 

Ich hoffe auf viel Kritik und Wortmeldungen (:

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Aikido / Budo, Menschliches, Selbstverteidigung

Budo und Notwehr (Rechtsgrundlagen)

Guido | 17. September 2009

Wer eine der Kampfkünste trainiert, wird sich irgendwann auch mit den Notwehrparagraphen beschäftigen müssen, um in einer entsprechenden Situation zu wissen, wie weit er gehen kann.

An diesem Punkt sei, wie auch schon in anderen Artikeln dieses Blogs erwähnt, dass es in einer physischen Auseinandersetzung keinen Sieger geben kann. Wer also kämpft hat den Kampf verloren weil er kämpft. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, den Kampf zu vermeiden, dann vermeide ihn und sei es, dass du wegrennst….am besten mit 80 km/h…;-))).

Zu Deutsch:

“Krieg ist Bullshit und stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin…..yeahhh”

Es ist mir im Laufe meines Lebens in jeder Situation gelungen den Kampf zu vermeiden. Eine Situation, die mir dabei gut im Gedächtnis geblieben ist, vollzog sich während meiner Ausbildung zum Kommunikationselektroniker. Es gab dort die Situation in der ein Interessenkonflikt zwischen mir und einem anderen Auszubildenden dazu führte, dass er sich vor mich stellte und seine Fäuste erhob. Was dann bei mir automatisch ohne mein Zutun ablief hat mich bis heute nachhaltig beeindruckt. Üblicherweise spannt sich in einer solchen Situation der ganze Körper an und geht in Verteidigungshaltung. Ebenso dramatisch steigt der Adrenalinspiegel an und man wird von einer selbsterhaltenden Aggression gepackt. Bei mir passierte in diesem Augenblick seltsamerweise genau das Gegenteil (vielleicht auch aus Angst). Es war als würde sich in meinem Kopf ein Schalter umlegen, der es vermochte, dass jegliche Aggression sich im Sekundenbruchteil abschaltete und ich völlig entspannt ohne Aggression vor meinem vermeintlichen Angreifer stand. Der guckte daraufhin völlig überrascht, senkte seine Fäuste und meinte nur zu mir “Man bist du cool”. Nur das ich mich selber überhaupt nicht als cool empfunden habe sonder eher als soft. Seither versuche ich in entsprechenden Situationen einfach soft zu sein, ruhig zu bleiben und mich nicht aufzuregen. Bisher hatte ich damit immer Erfolg. Und was ich mir wirklich Wünsche ist, dass ich nie in eine Situation komme, in der ich Budo wirklich anwenden muss.

Dennoch gibt es dafür keine Garantie und zu wissen wie sich Budo rechtlich darstellt, scheint für mich ein wesentlicher Bestandteil des Budotrainings zu sein. Insofern anbei die Notwehrparagraphen und deren Deutung an Stellen, die man auch nach mehrmaligem Lesen kaum oder gar nicht versteht. Dafür war einige Recherche erforderlich.

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Aikido / Budo, Allgemein, Selbstverteidigung

Aikido mit Reynosa-Sensei wie ich es heute verstehe

Peter Roskothen | 21. August 2009

Die Gedanken, die ich gerne mit Euch teilen möchte, sind die Essenz einiger eMails mit Reynosa-Sensei, die wir (Sensei und Peter) austauschen. Wenn man lange Flugstrecken von seinem Sensei entfernt ist, dann sind eMails mit Fragen und Antworten eine tolle Hilfe. Geraldine und ich sind als Aikido-Lehrer und Mitschüler sehr dankbar für diese Art Hilfe von Reynosa-Sensei, der unsere eMails so prompt beantwortet, Seminare in Deutschland gibt und einen Aikido-Videokurs im Internet mit Hilfe seiner Frau und seines Sohnes ins Leben gerufen hat.

Die folgenden Gedanken sind über Jahre entstanden und eine Vorstellung und Idee, die Geraldine und ich gerade jetzt von Aikido haben. Die Ideen mögen sich noch verändern und reifen, aber wir möchten sie hier gerne (auf Wunsch unseres Senseis) mit Euch teilen:

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Aikido / Budo, Grundlagen, Menschliches, Selbstverteidigung

Zunehmende Kriminalität in Deutschland

Peter Roskothen | 2. Juli 2009

Die Kampfsportarten und Kampfvermeidungskünste genießen in schlechten Zeiten einen großen Zulauf.  Eine stark zunehmende Kriminalität in Deutschland hat gute Gründe: Arbeitslosigkeit, scheinbare Perspektivlosigkeit, weniger Geld für Sicherheit (Polizei) und extreme Gewaltbereitschaft mangels Respekt. Viele Menschen flüchten sich in Ihre vier Wände, aber was ist mit Einbruch, Diebstahl, Raub, versuchtem Todschlag?

Aikido (wie auch andere Budoarten) verhilft Menschen zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Ruhe und Disziplin, zu mehr Selbstverteidigungs-Möglichkeiten im Ernstfalle.

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Aikido / Budo, Frauen Selbstverteidigung, Selbstverteidigung

80km pro Stunde

Peter Roskothen | 24. Februar 2009

In uns allen schlummert vielleicht der Wunsch einmal zu erfahren, ob Aikido auch in einer “wirklichen” Auseinandersetzung funktioniert. Unser Rat: Vermeidet Auseinandersetzungen wie die Pest oder lauft so schnell Ihr könnt! Am besten 80km/h.

Manch einer wird jetzt vielleicht lachen, weil er sagt: was sind das für Lehrer, wenn die ihren eigenen Schülern so etwas raten! Aikido scheint ja super zu funktionieren.

Dazu kann man nur sagen: Der wahre Sieg bedeutet nicht zu Kämpfen. Und wenn man dazu um Entschuldigung bitten muß, dann sollte man es tun. Wenn man dafür sein Handy abgeben muß, dann sollte man es tun. Nicht weil man nicht gut ausgebildet wäre, aber jeder Kampf birgt ein großes Risiko sich zu verletzten oder zu sterben. Und was Aikido wirklich kann liegt jenseits des Kampfes. Es kann einen Menschen aus Dir machen, kann viele gute Dinge wie Respekt, Güte und Demut (allen Fernsehspots zum Trotze) lehren und kann vor allem eines: Deine Aufmerksamkeit schulen.

Die Aufmerksamkeit ist wohl das höchste Gut, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, sie früh genug zu erkennen, eine gefährliche Situation zu beruhigen oder auch im unvermeidbaren Kampf einen Vorteil zu haben.

Wer aber wissen möchte, warum man besser nicht kämpft, der mag den unten empfohlenen Artikel lesen. Uns wurde er von Helmut nahe gebracht und wir danken dafür sehr!

Realistische Selbstverteidigung von Geoff Thompson >> (Rubrik “Gäste”)

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Aikido / Budo, Allgemein, Selbstverteidigung

Mord und Totschlag

Peter Roskothen | 31. Mai 2008

Wir dürfen nie vergessen, wie mächtig Aikido als Hilfe im Leben ist, wenn jemand uns töten, vergewaltigen oder berauben will. Erst in den letzten Tagen konnten wir wieder von einer Krefelderin lesen, die nur durch sofortige Hilfe mehrerer couragierter Menschen gerettet werden konnte.

Die Frau wurde laut Zeitungsberichten von einem Mann angesprochen mit den Worten “Du kommst jetzt mit.”. Als die Frau weglaufen wollte, stach der Mann auf Sie ein und verletzte sie schwer in Hals und Brust. Nur durch zu Hilfe eilende, mutige Menschen konnte der Mann davon abgehalten werden die Frau zu ermorden. Außerdem war einer der Feuerwehrleute so gut drauf, die blutende Wunde am Hals not zu verarzten, so daß die Frau überlebte.

Der Täter wurde später gestellt und verhaftet. Man fand am Tatort Handschellen und Klebeband. Vermutlich war der Mann ein Serientäter, der die Frau verschleppen und vergewaltigen wollte. Vielleicht hatte er außerdem vor, sie danach zu ermorden. Weiterlesen & Fotos ansehen »

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Allgemein, Selbstverteidigung

Ist Budo für Frauen geeignet? Frauen im Aikido (Selbstverteidigung)

Geraldine und Peter Roskothen | 19. Januar 2007

Immer wieder fragen sich Mädchen und Frauen, ob Aikido, Karate, Judo, Tai Chi und andere Budoarten auch für sie selbst geeignet sind. Natürlich sind diese Budoarten sehr gut für Frauen geeignet, aber in vielen dieser Budoarten sieht man leider nicht so viele weibliche Mitglieder (das hängt aber auch sehr vom Dojo und noch viel mehr von den Lehrern ab).

Im Aikido ist es häufig so, daß Frauen sogar zahlenmäßig überlegen sind (Anm.: In Berlin gibt es ein Dojo nur für Frauen “Aikido Frauen Dojo”, welches sicher auch einen tollen Zusammenhalt hat.), vor allem aber haben Männer im Aikido gar keine Vorteile vor Frauen.

Wir persönlich (Geraldine und Peter) haben auch in unserem vorherigen Aikido-Dojo in Kempen immer mit sehr gemischten Gruppen trainiert. Nicht nur trainierten dort auch Frauen und Männer gemeinsam, sondern auch Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen. Zum einen hilft es den Männern die mit Kindern und Frauen üben, die Techniken nicht mit Kraft, sondern ohne Bizeps zu erlernen. Zum anderen ist Aikido für Frauen und Kinder eben wegen der Techniken prädestiniert. Die Schüler benötigen mit Aikido keine Kraft und Frauen lernen einfacher die Techniken, weil sie in der Regel gar nicht auf die Kraft zurückgreifen können wie Männer. All dies mag auch der Grund sein, warum so viele ältere und alte Menschen Aikido üben können. Die Techniken (und damit auch die Selbstverteidigung) können ohne Kraft auskommen und sind dabei extrem effektiv.

Für das Aikido und alle Übenden bedeutet das einen sehr sozialen Charakter, der zur Förderung des Miteinanders führt. Alle Menschen können sich so von allen anderen die guten Dinge und Eigenschaften abgucken.

Trotzdem bieten wir auch spezielle Selbstverteidigungskurse für Frauen an. Bei Interesse mailen Sie uns doch bitte oder rufen uns einfach an.

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