So hat sich der Japan-Tag auch deshalb gelohnt, weil die japanische Kultur den Europäern sehr engagiert nagegebracht wurde. Herzlichen Dank an alle Beteidigten.
Jahresabschlussfest in Anrath
Peter Roskothen | 14. Oktober 2008Am Samstag, den 15.11.2008 ab 15:00 Uhr ist die Jahresabschluss-Feier der Budo-Abteilung des DJK Willich in Anrath. In der DJK Zen Fabrik in Anrath sind wir eingeladen Aikido zu zeigen. Der Termin ist wichtig und wir bitten alle um Teilnahme, die nicht durch dringende Termine verhindert sind.
Wir sind herzlich eingeladen auch unsere Familien mitzubringen. Außer der Vorführung dient der Termin dazu, sich rege mit den Anrathern über Budo auszutauschen, sich kennen zu lernen, gemeinsam zu Essen und zu Trinken. Das ist zwar nicht kostenlos, aber dient dem Dojo in Anrath.
Es wird sicherlich ein schöner Nachmittag und es gibt für alle Teilnehmer auch die Möglichkeit an der Party danach teilzunehmen.
Bitte meldet Euch bei uns per eMail mit einer kurzen Ab- oder besser Zusage
. Wir werden ein komprimiertes Training mit und ohne Waffen zeigen.
Neue Kontaktadresse Shingen-Aikido-Dojo
Peter Roskothen | 30. September 2008Ab dem 29.09.2008 gilt eine neue Kontaktadresse und Rufnummer für alle Interessenten und Mitschüler. Bitte schauen Sie kurz in den Kontakt und notieren sich die neuen Daten. Herzlichen Dank!
Seminar und Prüfungen
Peter Roskothen | 4. April 2008 Am vergangenen Samstag kamen Sabine und Jürgen, sowie 6 weitere Aikidoka aus Siegen zu uns nach Vorst zum Seminar. Mit dabei auch Anke und Christian aus Pirmasens. Die Siegener haben uns dabei viel beigebracht und einige unserer Mitschüler aus Vorst geprüft.
Für mich persönlich waren nicht nur die Lerninhalte und Prüfungen sehr schön, sondern vor allem auch die Freundschaftlichkeit der Aikidoka untereinander. Die zehn angereisten, sehr netten Menschen kamen extra zu uns und opferten ihre Zeit für unser aller Weiterkommen.
Um es kurz zusammen zu fassen: es war sehr anstrengend. Für Euch alle war es eine besondere Herausforderung, die Ihr offen und hervorragend absolviert habt! Es erfüllt uns mit viel Respekt und Freude, daß Ihr so intensiv und aufmerksam dabei und alles gegeben habt.
An das Tomodachi Aikido Dojo sowie Anke und Christian geht unser großer Dank und ein besonders herzlicher Gruß!
Vielen Dank an Susanne und Lothar für den Besuch und die sehr schönen Fotos (oben)!
Weitere Fotos von Stefan – herzlichen Dank:
Training in den Osterferien
Peter Roskothen | 15. März 2008Wir trainieren in den Osterferien ganz normal außer an Karfreitag (21.03.2008) und Ostermontag (24.03.2008). An den beiden Tagen fällt das Training aus. Bitte denkt an Samstag, den 29.03. für das Seminar und die Prüfungen.
Seminar mit Prüfung und Besuch von Reynosa-Sensei
Peter Roskothen | 3. März 2008Zwei Termine sind wichtig:
- Am Samstag, den 29. März haben wir ein Seminar in Vorst mit Sabine-Sensei und Jürgen-Sensei sowie Schülern aus Siegen mit anschließender Prüfung.
- Am 13.06., 14.06. und 15.06.2008 ist das Seminar mit Reynosa-Sensei in Belgien. Wir fahren wieder gemeinsam dorthin. Es gibt wohl diesmal bessere Übernachtungsmöglichkeiten, so hoffen wir. Genaueres wird noch auf diesen Seiten bekannt gegeben. Dazu noch ein bisschen Geduld, aber bitte schon mal die Termine frei halten.
Christkindl Seminar mit Reyonsa Sensei in Nürnberg – so war es
Michael | 11. Dezember 2007Nach einer nicht enden wollenden Autofahrt vom schönen Niederrhein ins Frankenländle, konnten wir am späten Abend unsere Zimmer in der Jugendherberge beziehen. Da lange Reisen bekanntlich hungrig machen, wurden mitgebrachte Brote, Obst und Gummibären brüderlich geteilt und mit einem kühlen Getränk im gemütlichen Speisesaal verputzt…
Die erste Trainingseinheit wurde am Samstagmorgen durch eine beeindruckende Einleitung von Reyonsa Sensei eröffnet. Den üblichen Aufwärmübungen folgten Techniken aus Sensei’s großem Fundus. Jede Technik konnte ausreichend oft geübt werden, da auf der Matte trotz der großen Teilnehmerzahl genügend Platz vorhanden war. Immer wieder wurden Kleinigkeiten korrigiert und deren Bedeutung durch treffende Beispiele aus der „echten“ Welt erklärt.
In der zweiten Trainingseinheit wurde das bereits gelernte nochmals vertieft und durch weitere Techniken ergänzt bzw. verbunden. Durch die vielen Teilnehmer konnte jeder mit vielen verschiedenen Menschen trainieren.
Ausklingen konnte der erste Tag dann beim wohlverdienten Abendessen in einem ital. Restaurant, an dem nicht nur Sensei sondern auch viele Seminarteilnehmer anwesend waren.
Am zweiten Seminartag wurde auf Wunsch vieler Teilnehmer Techniken mit dem Tanto (Messer) gelehrt.
Müde, aber mit einem großen Batzen an neuen Erfahrungen und Eindrücken, traten wir am Sonntagmittag dann die lange Heimreise an.
Insgesamt hat sich die Teilnahme sehr gelohnt und aus den Mitgliedern des Shingen-Dojos ist eine richtige Gemeinschaft geworden.
Die Gespräche mit Reynosa-Sensei aus der Sicht eines 17-jährigen
Tobias | 9. Dezember 2007Wie schon beschrieben haben wir uns gemeinsam zum Christkindl-Seminar nach Nürnberg aufgemacht, um bei Larry Reynosa-Sensei etwas über den Weg (jap.: „Do“) des Aiki (jap.: „ai“: „Harmonie“, jap.: „Ki“: „Lebenskraft“) zu lernen.
Tatsächlich haben die Gespräche, die Sensei (dt.: „Lehrer“) jeder Trainingseinheit vorweggenommen hat, besser gesagt, die jedes Training einleiteten, weitaus tiefgründigere Einsicht in die Welt des Aikido geboten.
Sensei betonte zunächst, dass er diese Gespräche für einen essentiell wichtigen Teil im Training einer Kunst des Budo (dt.: „Der Weg des Krieges“) als wirklicher „Weg des Krieges“ halte, was denke ich alle Beteiligten dazu führte seine Worte umso mehr in sich wirken zu lassen.
Ein Aspekt, den er im Folgenden immer wieder betont hat, ist die Verantwortung eines jeden Lehrers des Aikido, die er seinen Schülern gegenüber trage. Jedem von ihnen zu vermitteln, was der Sinn im Aikido sei. Lehrt ein Lehrer Aikido als Weg sich zu verteidigen, so müssen die vermittelten Techniken auch funktionieren. Wenn die Techniken jedoch nicht funktionieren, so sei auch diese Form des Aikido zu respektieren, allerdings nur, wenn der Schüler darum weiß, dass er sich niemals auf der Straße damit wird verteidigen können.
Auf der anderen Seite müsse auch jedem Schüler, der Aikido lernt, dass „straßentauglich“ ist, vermittelt werden, dass die Techniken unter allen umständen nur ein schadenregulierendes allerletztes Mittel sind. Die Meisterschaft im Budo bestünde also nicht im Meistern der äußeren Form, sondern in der Beherrschung von Aggression und Angst.
Damit kommen wir zum nächsten Punkt. Angst!
Die Kontrolle über die eigene Angst zu erlernen, war ein weiterer Punkt, auf den Sensei sehr viel Wert legte. Denn Angst sei große Hürde, wenn man sich wirklich einmal im Kampf muss.
Sensei drückte dies beim üben der Technik Yubi-Dori (Ergreifen der Finger bei Angriff mit geöffneter Hand) ungefähr so aus: „Wenn euch jemand Angreift mit der Absicht euch zu töten, und ihr seine Finger dann loslasst, nur weil sie knacken und ihr Angst davor habt eurem Angreifer die Finger zu brechen, dann könnt ihr davon ausgehen, dass derjenige aus Wut über seine gebrochenen Finger noch einmal angreift. Und dieses Mal wird er mit mehr Elan zuschlagen.“
Nun diese Aussage mag auf den ersten Blick vielleicht im Gegensatz zu dem stehen, was O’Sensei (dt: „Großer Lehrer“) (Ueshiba Morihei, Begründer des Aikido) einmal sagte: „Wenn dich jemand bedroht, schließe deinen Angreifer ins Herz“ also ‚Zeige Gnade!’, wenn man sich aber überlegt, dass man auch die einfachere Möglichkeit hat, den Gegner brutal mit einem Faustschlag ins Gesicht zu verletzen und damit schwere Schäden zuzufügen, dann sind doch, bezogen auf dieses Beispiel, ein paar gebrochene Finger, ein relativ verantwortungsbewusstes Umgehen mit einem Angreifer.
Diese Verantwortung vermittelte Sensei also nicht nur den Lehrern auf dem Seminar sondern allen anwesenden.
Auf der anderen Seite hat er, um zum Schlüsselwort Angst zurückzukommen, auch gesagt, dass Angst überhaupt erst zu Angriffen führt. Entweder, weil der Angreifer die Angst eines „schwachen Opfers“ erkennt, oder aber, weil die Angst zur Aggression des Angreifers führt.
Die Angst die Kontrolle über eine Situation zu verlieren, die Angst davor schlecht dazustehen, und viele andere Formen von Ängsten.
Angst ist, so Reynosa-Sensei, die einzige Ursache für Aggression. „Fear leads to anger“ (dt.: „Angst führt zu Wut“), sagte Sensei wortwörtlich.
Kontrolle und die Angst davor, schlecht dazustehen, waren auch Thema der Gespräche. Kontrolle ist der Schlüssel im Aikido. Die Kontrolle keine Aggression aufkommen zu lassen, Kontrolle darüber das man evtl. aufkommende Aggression wieder in den Griff bekommt, und die Kontrolle über seinen Angreifer, falls man es nicht hat verhindern können angegriffen zu werden.
Und im Bezug auf die Angst davor schlecht dazu stehen, sagte Sensei nur sehr nüchtern etwas wie: „Es muss euch egal sein, was andere von euch denken. Ihr müsst für das einstehen, was ihr sagt, tut und seid.“ wörtl. „Stay on the line“ (dt: „Bleibe auf der Linie“).
Dieses Credo „Stay on the line!” bezog er sowohl auf Technik (das Prinzip des Eintretens in den Angriff, statt ihm auszuweichen jap.: „Irimi“ auch „Omote“), als auch auf das tägliche Leben. Kein Mensch sollte sich jemals von seinem Weg abbringen lassen, sofern dieser auf seine Tugend hin überprüft worden ist.
Leider muss ich zugeben, dass dies alles ist, was mir im Augenblick zu den besprochenen Themen einfällt. Ich habe nun die Themen, die mir eingefallen sind angeschnitten und die Gedanken zum Teil weiter gesponnen, möchte aber klarstellen, dass das Besprochene noch weitaus tiefgründiger war. Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen was evtl. Vergessene Aspekte im Artikel betrifft.
Mit freundlichen Grüßen
Tobi
Reynosa-Sensei Seminar in Nürnberg
Peter Roskothen | 5. Dezember 2007Spannend war das Christkindl-Seminar in Nürnberg am 01./02. Dezember 2007. Nicht wirklich als Weihnachtsmann verkleidet kam Reynosa-Sensei in die mit 200 Teilnehmern besetzte Halle des Aikido-Verband-Bayern. Horst Hahn und seine Kollegen vom PSV-Nürnberg hatten vorzügliche Arbeit geleistet und das Seminar ins Leben gerufen.
Reynosa-Sensei hatte viel mitgebracht aus seinem 35 jährigen Fundus und zeigte Kata und Waffentechniken an zwei Tagen. Die Trainingszeiten waren zwar relativ kurz für seine Verhältnisse, jedoch waren alle Techniken mit viel Zeit zum Üben versehen. Immer wieder wurden Kleinigkeiten korrigiert und noch einmal genau erklärt.
Unsere Mitglieder vom Shingen-Aikido-Dojo waren hervorragend untergebracht und zeigten volles Engagement beim Training. Es war für alle eine tolle Erfahrung und eine sehr gute Lehre, zumal Reynosa-Sensei lange über Themen wie Angst und Verantwortung der Lehrer redete. Auch machte er klar, wo Unterschiede seines sehr direkten und straßentauglichen Aikido liegen. Viele wurden zum Denken über bestehende Strukturen und das Aufbrechen zu neuen Erfahrungen und neuem Training / Verantwortung angeregt. Ein insgesamt sehr lohnendes Seminar in Nürnberg mit Dank an alle Schüler, Verantwortlichen und natürlich an Reynosa-Sensei.

Karate-Judo-Aikido Seminar
Marc | 20. September 2007Am Mittwoch den 12.09.07 haben die Aikidoka´s, Judoka´s und die Karateka´s ein Seminar veranstaltet, um sich besser kennen zu lernen und etwas über die andere Kampfsport (Budo) zu lernen. Als erstes haben sich alle in einer Linie gesetzt und sich voreinander begrüßt. Danach haben wir uns in einem Kreis gesetzt und Fragen gestellt, die dann entweder die Schüler oder Lehrer beantwortet haben.
Danach zum Warm werden haben wir die Aikidoübungen gemacht und die Akidoka´s mussten nach vorne (leider). Dann hat der Karatelehrer erstmal über die Entstehungs-geschichte von Karate berichtet. Als er fertig war hat er uns einen Schlag vorgeführt, den wir nachmachen mussten. Dann kamen wieder Fragen über Karate. Nach den Karateka´s kamen die Judoka´s. Der Judolehrer hat uns erstmal erzählt, daß im Judo viel im Bodenkampf angefasst wird und deswegen brauchen die Judoka´s einen dickeren und stabileren Anzug als die Karate oder Aikidoka´s. Danach hat er uns einen Wurf gezeigt, danach eine Haltetechnik und zum Schluß eine Würgetechnik. Nach den Judoka´s kamen (endlich) die Aikidoka´s an der Reihe. Peter hat uns einen Technik gezeigt, wenn man angegriffen wird sich zu verteidigen und den Angreifer auf dem Boden zulegen. Am Schluss haben wir uns verabschiedet und zusammen die Matten weg geschoben.
Das war ein Bericht von Marc Stappen vom Aikido
Gemeinsames Karate-Judo-Aikido-Seminar für Mitglieder
Peter Roskothen | 6. September 2007Für alle Mitglieder und Testmitglieder der Karate-Gruppe & Judo-Gruppe des TV-Vorst und des Shingen-Aikido-Dojo findet ein internes Seminar statt, welches den Blick über den Horizont erleichtern soll. Wir werden am Mittwoch den 12.09.2007 zur gewohnten Trainingszeit von 18-20 Uhr eine große Mattenfläche aufbauen und zunächst Zeit haben für Fragen und Antworten zu beiden Budoarten. Danach werden wir uns gemeinsam warm machen (Jumbi-taiso), einige Karatetechniken, Judotechniken und Aikidotechniken lernen und danach Karate-Angriff und Aikido-Abwehr üben. Alle Mitglieder des Shingen-Dojos sind gebeten sich Fragen zum Karate aufzuschreiben und mitzubringen. Die Fragen können den Weg (Do) betreffen, die Graduierungen, die Etikette, Techniken und alles andere was Euch interessiert. Seid bitte auch vorbereitet auf Fragen zu Aikido und lest diesbezüglich bitte nochmal Artikel über Etikette, Zielrichtung und Geschichte von Aikido.
Am Ende des Seminars ist dann noch einmal Zeit für Fragen und Antworten von Euch. Und für ein gemeinsames Gruppenfoto für die Ahnengalerie
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Seminar in Nürnberg mit Reynosa-Sensei
Peter Roskothen | 19. August 2007Reynosa-Sensei kommt im Dezember für ein Seminar nach Nürnberg. Am 01. & 02. Dezember 2007 wird das Seminar beim Aikido-Verband-Bayern statt finden.
Kosten: 20,- Euro – Gebühr ist nach Meldebestätigung zu überweisen.
Vorkenntnisse:
Sichere Fallschule erforderlich
Übungswaffen sind mitzubringen.
Seminar mit Kern-Sensei
Peter Roskothen | 8. August 2007Am 20./21. Oktober findet im Zanshin-Dojo bei Marion und Jens in Willich ein Seminar mit Kern-Sensei statt. Dieses sehr interessante Seminar ist auch für alle Aikidoka vom Shingen-Dojo ab 14 Jahren interessant. Wir hatten vor Jahren bereits einmal die Ehre, ein Seminar mit Kern-Sensei mitzumachen und waren begeistert. Auch Marion und Jens, die Senseis des Zanshin-Dojo sind sehr gute und nette Aikidoka und wir empfehlen die Teilnahme am Seminar von ganzem Herzen.
Nachlese zur Budogala in Vorst
Geraldine und Peter Roskothen | 24. Juni 2007 Was bringt so eine Budogala wirklich?
Das haben wir uns als Aikido-Verantwortliche im TV-Vorst vor der Budogala im Juni 2007 gefragt:
Der Tag war spannend. Wir hatten das Glück, daß Susanne und Lothar und einige andere sehr gute Vorarbeiten geleistet hatten und wir uns mit unseren Schülern somit ganz dem Warmmachen (jumbi-taiso) und der Veranstaltung widmen konnten. In der angrenzenden Nebenhalle machten wir uns gewissenhaft warm, übten noch einmal die Basics, die wir später vorführten und stellten fest, daß die sechsjährige Tabea großes Interesse an Aikido fand. Sie machte zunächst das Jumbitaiso mit, dann die Techniken und zu guter Letzt hat sie sogar bei der Gala mitgemacht. Alles zum ersten Mal! Noch dazu bekam sie dann auch noch einen Szenenapplaus!
Das war mehr Mut als so mancher Zuschauer hatte, denn die waren bei der Möglichkeit den rechten Arm nach vorne und den linken nach hinten zu drehen nur zu etwa fünf Personen im Boot. Die Zurückhaltung hat sicher aber damit zu tun, daß Erwachsene ständig damit beschäftigt sind: Wie sehe ich aus, welchen Eindruck mache ich? Ist das peinlich? Kann ich das oder lachen die mich aus? Alles Dinge, die viele Erwachsenen von der Teilnahme am Training abhalten. Und lassen Sie sich versichern: im Budo lacht niemand jemanden aus. Alle haben ganz von vorne begonnen, es zu lernen und lernen ständig immer wieder dieselben kleinen und großen Dinge. Peinlich ist dabei gar nichts. Es hat nur mit mangelndem Mut und Angst zu tun. Damit sind wir schon beim Kern von Aikido und anderen Kampfvermeidungskünsten: die Überwindung von Ängsten, Zwiefeln, Grenzen, Denkbeschränkungen und bei der Überwindung der Ausgrenzung anderer.
Und so sind es vielleicht auch nur fünf Prozent der Bevölkerung, die Budo beim Schopfe packen. Dafür ist dann eine “Budogala” gemacht: daß sich Interessierte ansehen können, was sie selbst machen können. Und nur ganz wenige “Erwachsene” sind dann mit dabei. Teilnehmer sind immer Menschen, die offen sind, sich etwas trauen, etwas aus sich machen wollen.
Wir haben also bei der Budogala mitgemacht, damit sich mehr Menschen trauen beim Aikido und den anderen Budoarten mitzumachen. Auch haben wir mitgemacht, weil unsere Budoarten alle das gleiche Ziel haben und man sich untereinander im Geist und Ziel sehr nahe steht. Alle Schüler konnten so die anderen kennen lernen: Karateka, Judoka, Ju-Jutsuka, Kendoka, Tai-Chi-Übende und Aikidoka. Das war das Ziel.
Was haben wir erreicht?
“Budo” und “Gala” schließen sich aus. Budo ist kein Spiel und kein Sport. Man macht es nicht um zu konsumieren, sondern um den Charakter zu schleifen. Und wegen zehntauschend anderer guter Gründe, die man im Laufe des Trainings herausfindet. Gala bedeutet hingegen zur Schau stellen. Das sind schlichtweg Gegensätze.
Trotzdem ist das Resultat der Budovorführung verblüffend gut:
- Die Schüler und Lehrer haben gelernt mit dem Stress einer Vorführung umzugehen und nicht zu übertreiben. Wir haben mit Absicht Basics gezeigt, die uns alle nicht “über”-forderten. Damit haben wir aus der Vergangenheit gelernt. Aus übertriebenen Aktionen von Lehrern, die zu beinahe-Verletzungen führten.
- Die Zuschauer haben viel gesehen von Aikido und allen anderen Vorführungen. Damit sind auch die Verwandten und Eltern der Teilnehmer, dem so wichtigen Thema der Teilnehmer näher gekommen.
- Die Budoka unter sich hatten ein großes Gemeinschaftsgefühl und sind sich näher gekommen, haben sich kennen gelernt. Normaler Weise trainieren wir nebeneinander, wissen aber nicht viel über einander. Das hat sich sehr positiv geändert. Aber daran arbeiten wir sicher weiter.
- Die Veranstalter haben eine tolle Arbeit geleistet für den TV-Vorst. Das Ganze hat einige tolle Menschen zum Mitmachen veranlasst. Wir haben schon wieder neue Teilnehmer.
Insgesamt war die Budogala ein Riesenerfolg für uns alle. Deshalb gilt unser Dank besonders Susanne und Lothar Neumann als unkomplizierten und wundervollen Menschen, die die Grundlage für unser Shingen-Aikido geschaffen haben. Allen Schülern und deren Verwandten für die Teilnahme und wahnsinnige Unterstützung. Den anderen Budoka für den Respekt, die Wahrnehmung, das Kennenlernen, Verstehen, die Akzeptanz und die gemeinsame Teilnahme. Vor allem auch einen Riesendank an die Kendoka aus Willich/Anrath und an die Kung-Fu-Schule aus Tönisvorst.
Lieben Gruß auch an das befreundete Aikido-Zanshin -Dojo aus Willich. An Marion und Jens und alle Übenden dort. Marion und Jens: Euer Besuch war eine große Freude! Schön Euch wiederzusehen.
Budogala in Vorst
Peter Roskothen | 10. Juni 2007
Am Sonntag, den 17. Juni 2007, 12 bis ca. 16 Uhr, findet eine Budogala vom TV-Vorst statt. Adresse: Wiemespfad 10, Vorst (Rudi-Demers-Halle). Der Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine große Bonsai Ausstellung mit Form- und Schnittanleitung. Für das leibliche Wohl sorgt unser Sponsor Sushi-Lee Vorst.
Gezeigt werden:
- Aikido
- Judo
- Ju-Jutsu
- Karate
- Kara-T-Robics
- Kendo
- Kung-Fu
- Tai-Chi
Wir freuen uns über alle interessierten Besucher und stehen gerne auch nach den Vorführungen für Fragen bereit. Natürlich sind auch alle Eltern der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen herzlich eingeladen.
Japan Tag in Düsseldorf
Peter Roskothen | 3. Juni 2007Japan-Tag in Düsseldorf 2007 – Aikido
Peter Roskothen | 1. Juni 2007Für alle Budoka und Aikidobegeisterten ist der Japan-Tag in Düsseldorf eine tolle Möglichkeit, der japanischen Kultur näher zu kommen. Am kommenden Samstag, den 02. Juni 2007 ist in Düsseldorf ein großes japanisches Programm mit vielen Veranstaltungen auch yum Thema Budo. Gezeigt werden Judo, Iaido, Kyudo, Karate, Okinawa-Kobudo, Kendo, Naginata und auch Aikido! Zusätzlich gibt es Ausstellungs- und Verkaufsstände. Im Eko-Haus ist eine Fotoausstellung “Anokoro – Damals” von Fumio Inoue zu sehen. Sicher ist der Tag ein absolutes Muß für alle Fans japanischer Tradition und Kultur.
Shinai-Seminar
Peter Roskothen | 12. März 2007Am Sonntag, den 18.03.2007 um 14 Uhr 15 Uhr, bieten wir ein internes Shinai-Training für alle Budoka des TV-Vorst. Das Training ist natürlich gratis und dauert etwa 1.5 bis 2 Stunden (15-17 Uhr). Bitte sagt uns kurz ob Ihr teilnehmt und kommt wenn möglich mit weißen Obi.
Aikido Kanji – und deren Bedeutung
Peter Roskothen | 19. Februar 2007 Die schönste Erklärung zu den “Ai Ki Do” Kanji (chinesische Schriftzeichen), fanden wir im Duisburger Ki-Aikido-Dojo von Sensei Thomas Rohner. Thomas hat uns die Erlaubnis gegeben, seine Erklärung hier zu veröffentlichen. Man muß das Rad schließlich nicht immer neu erfinden
. Bitte schaut auch mal auf der Webseite des Ki-Aikido-Dojo Rhein-Ruhr nach. Dort gibt es noch weitere, sehr interessante Informationen zu Aikido und einen Seminartermin mit Christopher Curtis Sensei aus Maui am 28./29.04. zu dem Sensei Thomas Rohner alle Mitglieder des Aikido-Shingen-Dojo herzlich eingeladen hat (Kosten Tag EUR 50,-, 2 Tage EUR 90,-). Hier die Zeichnung und Erklärung:
Budogala in Vorst am 17.06.2007
Peter Roskothen | 8. Februar 2007Am Sonntag, den 17. Juni 2007 findet wieder eine Budogala in Vorst statt. Diese sehr schöne Gala hat es schon in den letzten Jahren gegeben und sie wird von der Budoabteilung des TV-Vorst ausgerichtet. Alle Zuschauer und Interessenten des Budo am Niederrhein sind herzlich eingeladen. Gezeigt werden unter anderem Aikido, Judo, Karate, Tai-Chi und vermutlich auch Kendo, Kung-Fu und Jiu Jitsu. Für die leiblichen Genüsse gibt es voraussichtlich das vorzügliche Catering von Sushi Lee in Vorst.
Alle Aikidoka-Kollegen aus Vorst sind natürlich herzlich eingeladen teilzunehmen und gemeinsam Aikido vorzuführen. Auch wenn wir noch ein ganz junges Aikido-Dojo sind, werden wir ein paar Basistechniken, Rollen, etc. zeigen. Das wird ein großer Spaß, wie immer. Bitte haltet Euch alle den Tag unbedingt frei, wenn das möglich ist. Es kann sein, daß wir noch sehr nette Gäste aus einem verbundenen Dojo bekommen und mit ihnen Aikido zeigen. Das wäre eine ganz tolle Begegnung und ein großer Spaß.
Weitere Details zu der Gala werden wir auch hier ankündigen.














































































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