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	<title>Kommentare zu: Die Wahrheit</title>
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	<description>Aikido Krefeld Kempen Anrath Willich Geldern Niederrhein</description>
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		<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/comment-page-1/#comment-5208</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 20:47:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß Ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll , soviel wurde schon aufgrund einer so kurzen Geschichte geschrieben und gesagt. 

Ich denke es ist erstmal etwas sehr wichtiges zu erkennen wie unwissend wir sind und wie wenig wir die Welt um uns erkennen können. Wenn die beiden Blinden erkennen würden das sie so wenig darüber wissen wie Gras ist , wäre ihnen vielleicht bewusst geworden das beides was ihr Meister ihnen gesagt hat nicht unbedingt im Wiederspruch zueinander stehen muss.

Natürlich sollte man immer danach streben so nah wie möglich an der Wahrheit zu kommen wie irgend möglich. 
Was ist am Wahrscheinlichsten ?

Und was trübt unseren Blick ? 
Einmal wären da unsere eigenen Wünsche. Wünsche haben meines Erachtens einen sehr starken Einfluss auf unsere Entscheidungen.
Auf der einen Seite können wir an Dinge. die wir gerne wahr haben wollen. leicht  glauben, selbst entgegen rationaler Gründe. Auf der anderen Seite dinge ,die wir nicht wahr haben/sehen wollen, aufs bitterste abstreiten.

Der zweite Punkt sind die Motive anderer von dehnen ich meine Informationen ,die meine Meinung mit bilden, beziehe. Die meisten Informationen die wir erhalten sind nicht neutral. Sie geben eine vorgefertigte Meinung wieder , die zum Beispiel auf Grund von  wirtschaftlichen Interessen (Fleischindustrie) oder moralischer ( Vegetarier/Veganer ) bestehen.    


Aber um noch mal auf etwas viel näherliegendes zu kommen , die Umgebung die euch jetzt gerade umgibt , in diesem Moment. Könnt ihr mit Sicherheit sagen wie sie Wirklich ist ? Auch die Vorstellung von unserer Wirklichkeit wie wir sie täglich erleben entsteht erst in unserem Kopf , Ja unsere Sinneswahrnehmungen leisten einen großen teil dazu bei aber ein nicht unerheblicher Teil stammt aus der Bewertung dieser Informationen aufgrund unserer persönlichen Erfahrung. Ich beherrsche mich jetzt nicht in Richtung Kant abzuschleifen ^^ 


Um auf die Wissenschaft zu sprechen zu kommen. 
Für mich ist die Wissenschaft auch ein streben nach Wahrheit , ergo etwas sehr gutes. Aber auch nur ein sehr kleiner Teil des großen ganzen.
Das Problem ist das sie uns immer höher entwickelte Technik verschafft Und uns somit immer mehr macht über die Welt um uns herum erschafft.

Waffen töten keine Menschen , es sind Menschen! 
aber Waffen verstärken die Folgen solcher negativer Tatet .
Es Gilt natürlich ebenso für Gute Taten . Allerdings Zeigt sich das es technisch meistens viel leichter ist zu zerstören als zu erschaffen.

Übrigens geht die Wissenschaft (zumindest Naturwissenschaften) in der Regel immer von &quot;Modellen&quot; aus die nur einen Teil der Phänomene erklären können , ich wüsste nicht das sie jemals behauptet hätte die Wahrheit gefunden zu haben, im Gegenteil zur Philosophie oder Religion.      


Um noch mal aufs eigentliche Thema zu kommen.
Ich denke das wichtigste ist sich nicht zu groß zu machen , bescheiden zu sein und sich im klaren sein das keiner von uns die Wahrheit gepachtet hat.

&quot;Vertraue jenem, der Wahrheit sucht, aber misstraue dem, der sie gefunden hat“ André Gide</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß Ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll , soviel wurde schon aufgrund einer so kurzen Geschichte geschrieben und gesagt. </p>
<p>Ich denke es ist erstmal etwas sehr wichtiges zu erkennen wie unwissend wir sind und wie wenig wir die Welt um uns erkennen können. Wenn die beiden Blinden erkennen würden das sie so wenig darüber wissen wie Gras ist , wäre ihnen vielleicht bewusst geworden das beides was ihr Meister ihnen gesagt hat nicht unbedingt im Wiederspruch zueinander stehen muss.</p>
<p>Natürlich sollte man immer danach streben so nah wie möglich an der Wahrheit zu kommen wie irgend möglich.<br />
Was ist am Wahrscheinlichsten ?</p>
<p>Und was trübt unseren Blick ?<br />
Einmal wären da unsere eigenen Wünsche. Wünsche haben meines Erachtens einen sehr starken Einfluss auf unsere Entscheidungen.<br />
Auf der einen Seite können wir an Dinge. die wir gerne wahr haben wollen. leicht  glauben, selbst entgegen rationaler Gründe. Auf der anderen Seite dinge ,die wir nicht wahr haben/sehen wollen, aufs bitterste abstreiten.</p>
<p>Der zweite Punkt sind die Motive anderer von dehnen ich meine Informationen ,die meine Meinung mit bilden, beziehe. Die meisten Informationen die wir erhalten sind nicht neutral. Sie geben eine vorgefertigte Meinung wieder , die zum Beispiel auf Grund von  wirtschaftlichen Interessen (Fleischindustrie) oder moralischer ( Vegetarier/Veganer ) bestehen.    </p>
<p>Aber um noch mal auf etwas viel näherliegendes zu kommen , die Umgebung die euch jetzt gerade umgibt , in diesem Moment. Könnt ihr mit Sicherheit sagen wie sie Wirklich ist ? Auch die Vorstellung von unserer Wirklichkeit wie wir sie täglich erleben entsteht erst in unserem Kopf , Ja unsere Sinneswahrnehmungen leisten einen großen teil dazu bei aber ein nicht unerheblicher Teil stammt aus der Bewertung dieser Informationen aufgrund unserer persönlichen Erfahrung. Ich beherrsche mich jetzt nicht in Richtung Kant abzuschleifen ^^ </p>
<p>Um auf die Wissenschaft zu sprechen zu kommen.<br />
Für mich ist die Wissenschaft auch ein streben nach Wahrheit , ergo etwas sehr gutes. Aber auch nur ein sehr kleiner Teil des großen ganzen.<br />
Das Problem ist das sie uns immer höher entwickelte Technik verschafft Und uns somit immer mehr macht über die Welt um uns herum erschafft.</p>
<p>Waffen töten keine Menschen , es sind Menschen!<br />
aber Waffen verstärken die Folgen solcher negativer Tatet .<br />
Es Gilt natürlich ebenso für Gute Taten . Allerdings Zeigt sich das es technisch meistens viel leichter ist zu zerstören als zu erschaffen.</p>
<p>Übrigens geht die Wissenschaft (zumindest Naturwissenschaften) in der Regel immer von &#8220;Modellen&#8221; aus die nur einen Teil der Phänomene erklären können , ich wüsste nicht das sie jemals behauptet hätte die Wahrheit gefunden zu haben, im Gegenteil zur Philosophie oder Religion.      </p>
<p>Um noch mal aufs eigentliche Thema zu kommen.<br />
Ich denke das wichtigste ist sich nicht zu groß zu machen , bescheiden zu sein und sich im klaren sein das keiner von uns die Wahrheit gepachtet hat.</p>
<p>&#8220;Vertraue jenem, der Wahrheit sucht, aber misstraue dem, der sie gefunden hat“ André Gide</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Francisco</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/comment-page-1/#comment-3304</link>
		<dc:creator>Francisco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 09:24:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/#comment-3304</guid>
		<description>Lieber Grigory, 

Es ist unglaublich, wie viele Beiträge Dein schöner Artikel hervorgebracht hat und es ist auch toll zu sehen, wie jeder von uns respektvoll seine eigenen Argumente darstellt. Ich finde, dass wir alle im Wesentlichen uns einig sind, trotz einiger Meinungsverschiedenheiten (das macht die Welt so bunt!). Die zentrale Botschaft deines Artikels hat sicherlich jeder im Sinne von Peters Beitrag auch verstanden: Respekt, Toleranz,  Höflichkeit, nicht aggressiv reagieren wenn jemand andere Meinung vertritt, den Aikido-Sinn also… 

Jetzt kommt mein „aber“: ich lese deinen letzten Beitrag und versuche die Stellen zu finden wo einer von uns gesagt haben soll, die Wissenschaft sei sooo toll, finde ich aber nicht. Keine hat auch gesagt, man basiert sein Leben auf Wissenschaftlichen Wahrheiten, ich glaube, dass keiner von uns so simpel ist. Ich persönlich vertritt lediglich die Meinung, die Wissenschaft ist EIN geeignetes Instrument, um unsere Welt und sogar uns Menschen selber besser zu verstehen. Es ist wie alles im Leben, ein Instrument, das mal auch in den falschen Händen geraten kann. Und wohl bemerkt: nach deiner Argumentation könnte man sogar auch deren „schlechte Seiten“ relativieren: man könnte z.B. argumentieren, die Atombombe habe im Zweiten Weltkrieg für ein rasches Ende gesorgt, dass damit eventuell das Leben abertausender von Menschen gerettet hat, oder?. (bitte nicht missverstehen, das ist nur ein Beispiel und hat mit meiner Ansicht nichts zu tun) Tugenden bringen es? Wie ich auch oben erwähnt hatte, hält ein Selbstmordattentäter seine Akten auch für sehr tugendhaft. Selbst eine Aikido Technik könnte man unter Umständen anwenden, um unschuldige Menschen zu verletzten (zugegeben: sehr unwahrscheinlich für einen Aikidoka). Worauf will ich hinaus? Selbstverständlich kann man alles relativieren wenn man nur will aber, erstens: das ist sicherlich auch keine gute Basis fürs Leben und zweitens: sicher akzeptieren wir alle auch „pauschale“ Aussagen wenn ich z.B. in Sinne von Tautologien sage „Ein guter Mensch zu sein ist besser als ein schlechter Mensch zu sein“, oder?
Glaub mir, wir alle (ich meine mindestens wir Freunde in diesem Blog) können auch  wunderbar damit leben, wenn andere anders denken und ich weiß, du denkst diesbezüglich auch so (obwohl dein letzter Kommentar ehrlich gesagt für mich sich fast wie einen Vorwurf angehört hat…)

Und damit ein weiterer Beitrag ;-)
Liebe Grüße
Francisco</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Grigory, </p>
<p>Es ist unglaublich, wie viele Beiträge Dein schöner Artikel hervorgebracht hat und es ist auch toll zu sehen, wie jeder von uns respektvoll seine eigenen Argumente darstellt. Ich finde, dass wir alle im Wesentlichen uns einig sind, trotz einiger Meinungsverschiedenheiten (das macht die Welt so bunt!). Die zentrale Botschaft deines Artikels hat sicherlich jeder im Sinne von Peters Beitrag auch verstanden: Respekt, Toleranz,  Höflichkeit, nicht aggressiv reagieren wenn jemand andere Meinung vertritt, den Aikido-Sinn also… </p>
<p>Jetzt kommt mein „aber“: ich lese deinen letzten Beitrag und versuche die Stellen zu finden wo einer von uns gesagt haben soll, die Wissenschaft sei sooo toll, finde ich aber nicht. Keine hat auch gesagt, man basiert sein Leben auf Wissenschaftlichen Wahrheiten, ich glaube, dass keiner von uns so simpel ist. Ich persönlich vertritt lediglich die Meinung, die Wissenschaft ist EIN geeignetes Instrument, um unsere Welt und sogar uns Menschen selber besser zu verstehen. Es ist wie alles im Leben, ein Instrument, das mal auch in den falschen Händen geraten kann. Und wohl bemerkt: nach deiner Argumentation könnte man sogar auch deren „schlechte Seiten“ relativieren: man könnte z.B. argumentieren, die Atombombe habe im Zweiten Weltkrieg für ein rasches Ende gesorgt, dass damit eventuell das Leben abertausender von Menschen gerettet hat, oder?. (bitte nicht missverstehen, das ist nur ein Beispiel und hat mit meiner Ansicht nichts zu tun) Tugenden bringen es? Wie ich auch oben erwähnt hatte, hält ein Selbstmordattentäter seine Akten auch für sehr tugendhaft. Selbst eine Aikido Technik könnte man unter Umständen anwenden, um unschuldige Menschen zu verletzten (zugegeben: sehr unwahrscheinlich für einen Aikidoka). Worauf will ich hinaus? Selbstverständlich kann man alles relativieren wenn man nur will aber, erstens: das ist sicherlich auch keine gute Basis fürs Leben und zweitens: sicher akzeptieren wir alle auch „pauschale“ Aussagen wenn ich z.B. in Sinne von Tautologien sage „Ein guter Mensch zu sein ist besser als ein schlechter Mensch zu sein“, oder?<br />
Glaub mir, wir alle (ich meine mindestens wir Freunde in diesem Blog) können auch  wunderbar damit leben, wenn andere anders denken und ich weiß, du denkst diesbezüglich auch so (obwohl dein letzter Kommentar ehrlich gesagt für mich sich fast wie einen Vorwurf angehört hat…)</p>
<p>Und damit ein weiterer Beitrag <img src='http://www.aikido-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Liebe Grüße<br />
Francisco</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/comment-page-1/#comment-3299</link>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 17:38:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/#comment-3299</guid>
		<description>Hallo,
ich denke, es wichtig die Sachen gut abzuwiegen. Natürlich hat der wissenschaftliche Fortschritt nicht nur Segen gebracht. Als &quot;buddistischer Christ&quot; und als Reikilehrer weiß ich sehr wohl, daß es vielmehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir mit unseren wisenschaftlichen Methoden erfassen können. 

Gruß
Jörg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich denke, es wichtig die Sachen gut abzuwiegen. Natürlich hat der wissenschaftliche Fortschritt nicht nur Segen gebracht. Als &#8220;buddistischer Christ&#8221; und als Reikilehrer weiß ich sehr wohl, daß es vielmehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir mit unseren wisenschaftlichen Methoden erfassen können. </p>
<p>Gruß<br />
Jörg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grigory</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/comment-page-1/#comment-3298</link>
		<dc:creator>Grigory</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 15:56:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/#comment-3298</guid>
		<description>Hallo zusammen, 

dem Jörg ist schon “die Hutschnur hochgegangen”, nun dem Blinden in der Geschichte auch, also herzlich willkommen im Club! 
Immer wieder lese ich hier, wie toll die Wissenschaft ist. Aber warum seht ihr nur die positive Seiten? Was ist mit der Atombombe? War diese Erfindung auch so toll? Oder warum wird die außer Acht gelassen? Nein meine Lieben, wenn schon denn schon. Wir müssen schon das Thema von allen Seiten betrachten, ansonsten kann man sich direkt einen Stein schnappen und damit die Diskussion beenden. 
Elektronik ist auch toll? Klar Internet ist ja so super, damit können wir hier im Blog so schön diskutieren. Friede, Freude, Eierkuchen. Aber was ist denn mit den anderen Auswirkungen von Internet? Was ist damit, dass die Jugend von heute nicht genug die eigene Sprache beherrscht, um in &quot;Reallife&quot; zurechtzukommen dafür sich aber auf dem Handy-Markt bestens auskennt? 
Ich könnte noch endlos ähnliches aufführen, mache ich aber nicht. Es geht mir nicht darum zu beweisen, dass ich Recht habe. Ich kann wunderbar damit leben, dass meine Sicht der Dinger anders ist, als die von anderen Menschen. Solange diese anderen keinen Stein in der Hand haben ist alles in Ordnung. 
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das Leben viel zu komplex ist, dass man sich es erlauben kann, nur die Seiten rauszupicken die einem gefallen und daraus sich eine Basis fürs Leben zu bauen. Stabil wird es nicht sein. Und sobald jemand (wie Peter oder ich z.B.) daher kommt und paar Sachen sagt die dem widersprechen, kommt diese Basis ins Schwanken und schon geht einem die Hutschnur hoch. 
In diesem Sinne. 

Gruß,
Grigory</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, </p>
<p>dem Jörg ist schon “die Hutschnur hochgegangen”, nun dem Blinden in der Geschichte auch, also herzlich willkommen im Club!<br />
Immer wieder lese ich hier, wie toll die Wissenschaft ist. Aber warum seht ihr nur die positive Seiten? Was ist mit der Atombombe? War diese Erfindung auch so toll? Oder warum wird die außer Acht gelassen? Nein meine Lieben, wenn schon denn schon. Wir müssen schon das Thema von allen Seiten betrachten, ansonsten kann man sich direkt einen Stein schnappen und damit die Diskussion beenden.<br />
Elektronik ist auch toll? Klar Internet ist ja so super, damit können wir hier im Blog so schön diskutieren. Friede, Freude, Eierkuchen. Aber was ist denn mit den anderen Auswirkungen von Internet? Was ist damit, dass die Jugend von heute nicht genug die eigene Sprache beherrscht, um in &#8220;Reallife&#8221; zurechtzukommen dafür sich aber auf dem Handy-Markt bestens auskennt?<br />
Ich könnte noch endlos ähnliches aufführen, mache ich aber nicht. Es geht mir nicht darum zu beweisen, dass ich Recht habe. Ich kann wunderbar damit leben, dass meine Sicht der Dinger anders ist, als die von anderen Menschen. Solange diese anderen keinen Stein in der Hand haben ist alles in Ordnung.<br />
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das Leben viel zu komplex ist, dass man sich es erlauben kann, nur die Seiten rauszupicken die einem gefallen und daraus sich eine Basis fürs Leben zu bauen. Stabil wird es nicht sein. Und sobald jemand (wie Peter oder ich z.B.) daher kommt und paar Sachen sagt die dem widersprechen, kommt diese Basis ins Schwanken und schon geht einem die Hutschnur hoch.<br />
In diesem Sinne. </p>
<p>Gruß,<br />
Grigory</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Roskothen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/comment-page-1/#comment-3294</link>
		<dc:creator>Peter Roskothen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 09:44:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/die-wahrheit/#comment-3294</guid>
		<description>Lieber Jörg,
es ist völlig legitim, daß Du der Wissenschaft positiv gegenüber stehst. Es ist genauso legitim, wenn andere der Wissenschaft vorsichtiger begegnen. 
Was wir unbedingt vermeiden sollten - das lehrt eben genau die Geschichte &quot;Die Wahrheit&quot; - ist Recht haben zu wollen. Vermutlich ist jeder von uns auf einem sehr guten Weg. Es ist aber immer der individuelle Weg. Ein Weg, der bei jedem anders ist. Damit ist nicht gesagt, daß wir nicht alle oben am Gipfel ankommen werden. 

Ob nicht auch Asiaten mit jahrtausende alter Kultur und Weisheit, Krankheiten wie die von Franciscos Frau heilen können, oder ob Du nicht auch in Asien gut zur Welt gekommen wärst, kann man vielleicht schwer beurteilen. Oder vielleicht kann man das sogar, aber darum geht es vielleicht nicht.

Das was hier im &quot;zivilisierten&quot; und &quot;hochmodernen&quot; Deuschland passiert, ist eine relativ häufig unkritische Begegnung mit Wissenschaften und Richtlinien. Dabei wird viel manipuliert, weil es letztlich ganz oft um Geld geht. Auch in der Medizin geht es mir persönlich oft etwas zu viel um Geld. Auch sind viele Mediziner mit großen Scheuklappen ausgestattet, sonst würden Reiki, TCM und andere hervorragende Heilverfahren anerkannt und auch bezahlt. Da geht es wieder um Geld und nicht um Gesundheit oder den Menschen.

Auch wird bei aller Behandlung ganz oft die Seele vergessen oder links liegen gelassen. Ich persönlich war jetzt ganz oft in Krankenhäusern und die eignen sich nur bedingt zum Gesundwerden. Zu wenig Zeit des Personals sind nur ein Grund.

Was man aus der Geschichte ganz oben lernen kann, ist das viele Menschen richtig liegen können. Oder daß alle ein bisschen von der Wahrheit erfasst haben können. Was man auch daraus lernen kann, ist eben nicht aggressiv zu reagieren. Und daß es nicht nur Richtig und Falsch gibt. Nicht nur Schwarz und Weiss. 

Das ist nur meine Meinung, nicht aber der Weisheit letzter Schluß. 

Letztlich ist es diese Diskussion, die es ausmacht. Und der liebevolle Umgang miteinander. Das bedeutet Respekt, Höflichkeit und gleichzeitig auch Aufrichtigkeit und Toleranz. Eine ganz schwierige Gratwanderung ist das. Und eine wunderschöne Herausforderung, bei der die Tugenden uns den Weg weisen und helfen können.

Was ich damit sagen will ist: es geht nicht darum, ob es in der Medizin Schwachstellen gibt. Oder in der Wissenschaft. Da wo der Mensch ist, ist immer auch Makel. Ob die Erde eine Scheibe ist oder eine Kugel ist nicht wirklich der Knackpunkt. Auch nicht ob die westliche Anschauung besser ist als die östliche. Ob Kapitalismus besser ist als Marxismus. Oder wie man die Farbe Grün definiert. Das ist doch quasi ein Unterfangen, welches uns dann an der Ampel töten kann, wenn wir es nicht hinterfragen oder uns auf Regeln/Definitionen einlassen, ohne sie vorsichtig zu betrachten. 

Es geht darum, einander zu respektieren, zu tolerieren, zu akzeptieren. Wir können nicht ohne einander. Der Mensch, der das Gras für die Definition von Grün hält, kann nicht ohne den, der die Musik für die Definition von Grün hält. 

Letztlich ist folgende Geschichte von Jorge Bucay vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zur Diskussion:

&lt;em&gt;Die Wirklichkeit ist nicht so, wie ich sie gern hätte.
Sie ist nicht so, wie sie sein sollte.
Sie ist nicht so, wie man mir gesagt hat, daß sie sei.
Sie ist nicht so, wie sie einmal war. 
Noch ist sie so, wie sie morgen sein wird.
Die Wirklichkeit um mich herum ist, wie sie ist.&lt;/em&gt;

Zitat Jorge Bucay, &quot;Geschichten zum Nachdenken&quot;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jörg,<br />
es ist völlig legitim, daß Du der Wissenschaft positiv gegenüber stehst. Es ist genauso legitim, wenn andere der Wissenschaft vorsichtiger begegnen.<br />
Was wir unbedingt vermeiden sollten &#8211; das lehrt eben genau die Geschichte &#8220;Die Wahrheit&#8221; &#8211; ist Recht haben zu wollen. Vermutlich ist jeder von uns auf einem sehr guten Weg. Es ist aber immer der individuelle Weg. Ein Weg, der bei jedem anders ist. Damit ist nicht gesagt, daß wir nicht alle oben am Gipfel ankommen werden. </p>
<p>Ob nicht auch Asiaten mit jahrtausende alter Kultur und Weisheit, Krankheiten wie die von Franciscos Frau heilen können, oder ob Du nicht auch in Asien gut zur Welt gekommen wärst, kann man vielleicht schwer beurteilen. Oder vielleicht kann man das sogar, aber darum geht es vielleicht nicht.</p>
<p>Das was hier im &#8220;zivilisierten&#8221; und &#8220;hochmodernen&#8221; Deuschland passiert, ist eine relativ häufig unkritische Begegnung mit Wissenschaften und Richtlinien. Dabei wird viel manipuliert, weil es letztlich ganz oft um Geld geht. Auch in der Medizin geht es mir persönlich oft etwas zu viel um Geld. Auch sind viele Mediziner mit großen Scheuklappen ausgestattet, sonst würden Reiki, TCM und andere hervorragende Heilverfahren anerkannt und auch bezahlt. Da geht es wieder um Geld und nicht um Gesundheit oder den Menschen.</p>
<p>Auch wird bei aller Behandlung ganz oft die Seele vergessen oder links liegen gelassen. Ich persönlich war jetzt ganz oft in Krankenhäusern und die eignen sich nur bedingt zum Gesundwerden. Zu wenig Zeit des Personals sind nur ein Grund.</p>
<p>Was man aus der Geschichte ganz oben lernen kann, ist das viele Menschen richtig liegen können. Oder daß alle ein bisschen von der Wahrheit erfasst haben können. Was man auch daraus lernen kann, ist eben nicht aggressiv zu reagieren. Und daß es nicht nur Richtig und Falsch gibt. Nicht nur Schwarz und Weiss. </p>
<p>Das ist nur meine Meinung, nicht aber der Weisheit letzter Schluß. </p>
<p>Letztlich ist es diese Diskussion, die es ausmacht. Und der liebevolle Umgang miteinander. Das bedeutet Respekt, Höflichkeit und gleichzeitig auch Aufrichtigkeit und Toleranz. Eine ganz schwierige Gratwanderung ist das. Und eine wunderschöne Herausforderung, bei der die Tugenden uns den Weg weisen und helfen können.</p>
<p>Was ich damit sagen will ist: es geht nicht darum, ob es in der Medizin Schwachstellen gibt. Oder in der Wissenschaft. Da wo der Mensch ist, ist immer auch Makel. Ob die Erde eine Scheibe ist oder eine Kugel ist nicht wirklich der Knackpunkt. Auch nicht ob die westliche Anschauung besser ist als die östliche. Ob Kapitalismus besser ist als Marxismus. Oder wie man die Farbe Grün definiert. Das ist doch quasi ein Unterfangen, welches uns dann an der Ampel töten kann, wenn wir es nicht hinterfragen oder uns auf Regeln/Definitionen einlassen, ohne sie vorsichtig zu betrachten. </p>
<p>Es geht darum, einander zu respektieren, zu tolerieren, zu akzeptieren. Wir können nicht ohne einander. Der Mensch, der das Gras für die Definition von Grün hält, kann nicht ohne den, der die Musik für die Definition von Grün hält. </p>
<p>Letztlich ist folgende Geschichte von Jorge Bucay vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zur Diskussion:</p>
<p><em>Die Wirklichkeit ist nicht so, wie ich sie gern hätte.<br />
Sie ist nicht so, wie sie sein sollte.<br />
Sie ist nicht so, wie man mir gesagt hat, daß sie sei.<br />
Sie ist nicht so, wie sie einmal war.<br />
Noch ist sie so, wie sie morgen sein wird.<br />
Die Wirklichkeit um mich herum ist, wie sie ist.</em></p>
<p>Zitat Jorge Bucay, &#8220;Geschichten zum Nachdenken&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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