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	<title>Kommentare zu: Geduld &amp; Motivation</title>
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	<description>Aikido in Vorst Kempen Krefeld Nettetal und am Niederrhein</description>
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		<title>Von: Peter Roskothen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/geduld-motivation/comment-page-1/#comment-5234</link>
		<dc:creator>Peter Roskothen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:40:35 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ein schöner Artikel Sebastian. Danke Dir sehr! 
Ich wünsche mir mehr Menschen, die hier ihre Gedanken äußern und Artikel schreiben, denn viele denken beim Weg nur ans Ziel, und viele denken beim Leben nur ans Vegetieren, statt an das aktive Gestalten. Aktiv zu sein heißt etwas zu bewegen und das tun alle, die zum Training gehen und etwas in die Hand nehmen, anstatt zu konsumieren.
Wenn wir uns alle nur erinnern könnten: Wir alle wollten krabbeln, um nicht nur auf der Stelle zu liegen. Wir alle wollten laufen lernen, als wir nur krabbeln konnten. Und heute wollt Ihr Aikido lernen, anstatt nur Lindenstrasse zu gucken. Der Anfang ist bei Euch getan: ihr habt Eure Vorurteile, Eure Trägheit, Eure Konsumhaltung und Eure Scham überwunden, um Aikido zu trainieren. Es bedarf dessen viel, zu einem Training zu gehen und noch mehr, es regelmäßig zu tun. 
Wenn ich als Baby versuche zu laufen, dann gebe ich nicht auf. Ich brauche Jahre um das Gleichgewicht zu erlangen und nicht mehr die Knie blutig zu schlagen. Aufgeben kommt im Sprachschatz eines Kleinkindes nicht vor, weil alle anderen drum herum laufen und auch das Kind das Laufen können möchte. So ist eine der besten Motivationen, einen guten Lehrer zu sehen, wie er die Techniken anwendet und wie er selbst sich bewegt. Das, und der Spaß am Aikido, bewegt uns alle es zu erlernen. Schon in der ersten Stunde habe ich wertvolle Dinge gelernt und bin weiter. Mit jedem weiteren Training lerne ich hinzu. Irgendwann kann ich laufen. Irgendwann kann ich schneller laufen. Irgendwann kann ich rennen, irgendwann sogar rückwärts laufen und mich abrollen, wenn ich stolpere. Diejenigen, die in schicken dicken Autos bis zum Kindergarten und Briefkasten fahren und dann so parken, daß nicht mal mehr der Rettungsdienst durchkommt, nur um fünf Meter Weg zu sparen, sind auf dem völligen Holzweg. Das betrifft nicht nur das eigene Bewegungsdefizit, sondern auch den Respekt und die Disziplin, die Funktion etwas korrekt vorzuleben und die mögliche Aktivität im Leben. 
Um es besser zu machen ist nicht erheblich, wie lange man Aikido übt. Auch nicht wie intensiv, sondern ob man sich Mühe gibt. Wie viel Mühe man sich gibt. Und ob man in der richtigen Aikido-Schule ist. 
Es gibt klasse Techniken, die funktionieren von Anfang der ersten Stunde an. Die Aufmerksamkeit für Aggression, für Konflikte und Angriffe erhöhen sich bei jedem Training. Viele von uns haben die Aufmerksamkeit, einer gefährlichen Situation zu entgehen. Andere haben sogar Glück in ihrem Leben nicht lebensgefährlich angegriffen zu werden. Aber es genügt ein einziger Moment um den Unterschied zu machen zwischen Leben und Tod. Es ist elementar, sich dafür vorzubereiten und bestmöglich gewappnet zu sein. Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise, wo die Aggression extrem steigt, aber auch sonst. Auch um andere Menschen möglicher Weise beschützen zu können. Wie lange man dafür benötigt kann man in wenigen Worten beantworten: der Grundstein wird mit dem ersten Training gelegt. Alles andere ist harte Arbeit an sich selbst und für andere (Uke). Wie lange man trainiert ist unerheblich, wichtig ist es, Spaß am Training zu haben und den Weg des Weges willen zu genießen. Was Kleinkinder schon wissen, bevor sie es wieder vergessen: Nicht aufgeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein schöner Artikel Sebastian. Danke Dir sehr!<br />
Ich wünsche mir mehr Menschen, die hier ihre Gedanken äußern und Artikel schreiben, denn viele denken beim Weg nur ans Ziel, und viele denken beim Leben nur ans Vegetieren, statt an das aktive Gestalten. Aktiv zu sein heißt etwas zu bewegen und das tun alle, die zum Training gehen und etwas in die Hand nehmen, anstatt zu konsumieren.<br />
Wenn wir uns alle nur erinnern könnten: Wir alle wollten krabbeln, um nicht nur auf der Stelle zu liegen. Wir alle wollten laufen lernen, als wir nur krabbeln konnten. Und heute wollt Ihr Aikido lernen, anstatt nur Lindenstrasse zu gucken. Der Anfang ist bei Euch getan: ihr habt Eure Vorurteile, Eure Trägheit, Eure Konsumhaltung und Eure Scham überwunden, um Aikido zu trainieren. Es bedarf dessen viel, zu einem Training zu gehen und noch mehr, es regelmäßig zu tun.<br />
Wenn ich als Baby versuche zu laufen, dann gebe ich nicht auf. Ich brauche Jahre um das Gleichgewicht zu erlangen und nicht mehr die Knie blutig zu schlagen. Aufgeben kommt im Sprachschatz eines Kleinkindes nicht vor, weil alle anderen drum herum laufen und auch das Kind das Laufen können möchte. So ist eine der besten Motivationen, einen guten Lehrer zu sehen, wie er die Techniken anwendet und wie er selbst sich bewegt. Das, und der Spaß am Aikido, bewegt uns alle es zu erlernen. Schon in der ersten Stunde habe ich wertvolle Dinge gelernt und bin weiter. Mit jedem weiteren Training lerne ich hinzu. Irgendwann kann ich laufen. Irgendwann kann ich schneller laufen. Irgendwann kann ich rennen, irgendwann sogar rückwärts laufen und mich abrollen, wenn ich stolpere. Diejenigen, die in schicken dicken Autos bis zum Kindergarten und Briefkasten fahren und dann so parken, daß nicht mal mehr der Rettungsdienst durchkommt, nur um fünf Meter Weg zu sparen, sind auf dem völligen Holzweg. Das betrifft nicht nur das eigene Bewegungsdefizit, sondern auch den Respekt und die Disziplin, die Funktion etwas korrekt vorzuleben und die mögliche Aktivität im Leben.<br />
Um es besser zu machen ist nicht erheblich, wie lange man Aikido übt. Auch nicht wie intensiv, sondern ob man sich Mühe gibt. Wie viel Mühe man sich gibt. Und ob man in der richtigen Aikido-Schule ist.<br />
Es gibt klasse Techniken, die funktionieren von Anfang der ersten Stunde an. Die Aufmerksamkeit für Aggression, für Konflikte und Angriffe erhöhen sich bei jedem Training. Viele von uns haben die Aufmerksamkeit, einer gefährlichen Situation zu entgehen. Andere haben sogar Glück in ihrem Leben nicht lebensgefährlich angegriffen zu werden. Aber es genügt ein einziger Moment um den Unterschied zu machen zwischen Leben und Tod. Es ist elementar, sich dafür vorzubereiten und bestmöglich gewappnet zu sein. Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise, wo die Aggression extrem steigt, aber auch sonst. Auch um andere Menschen möglicher Weise beschützen zu können. Wie lange man dafür benötigt kann man in wenigen Worten beantworten: der Grundstein wird mit dem ersten Training gelegt. Alles andere ist harte Arbeit an sich selbst und für andere (Uke). Wie lange man trainiert ist unerheblich, wichtig ist es, Spaß am Training zu haben und den Weg des Weges willen zu genießen. Was Kleinkinder schon wissen, bevor sie es wieder vergessen: Nicht aufgeben.</p>
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		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/geduld-motivation/comment-page-1/#comment-5232</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 18:37:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=293#comment-5232</guid>
		<description>Ich kann dir nur zustimmen bei dem was du sagst. Seit dem ich mich mit Aikido beschäftige habe ich oft gelesen und gehört das man sehr lange braucht um es zu beherschen und anwenden zu können aber ich dabei habe ich immer das Gefühl das sich keiner so wirklich Gedanken darüber macht wenn das gesagt wird. Natürlich braucht es lange eh man die Technicken beherscht, vielleicht die Philosophi versteht oder man sich einfach nur die Begriffe gemerkt hat aber das ist doch nicht nur beim Aikido so. Egal ob in der Schule, auf der Arbeit, beim Sport oder bei anderen Hobbys, wenn man etwas wirklich gut machen will und beherschen möchte dann braucht man eben Zeit dafür. Es gibt so viele Dinge bei denen man selbst im hohen Alter noch nicht ausgelernt hat und man immernoch jeden Tag etwas dazu lernen kann. Wenn man aber wirklich dahinter steht, es regelmäßig macht und seinen inneren Schweinehund überwinden kann, dann wird man auf jeden Fall früher oder später etwas beherschen wo einem kein Anderer so schnell etwas vormachen kann. Und immer wenn ich höre das jemand sagt das man sich erst nach 10 Jahren auf der Straße verteidigen kann, dann denke ich sollten wir mit Aikido doch lieber erstmal versuchen den Kampf von vornherein zu verhindern. Und im allerschlimmsten Notfall kann man immernoch dem Typen in die Eier treten, wegrennen und um Hilfe schreien, denn im Kampf um Leben und Tot ist alles erlaubt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dir nur zustimmen bei dem was du sagst. Seit dem ich mich mit Aikido beschäftige habe ich oft gelesen und gehört das man sehr lange braucht um es zu beherschen und anwenden zu können aber ich dabei habe ich immer das Gefühl das sich keiner so wirklich Gedanken darüber macht wenn das gesagt wird. Natürlich braucht es lange eh man die Technicken beherscht, vielleicht die Philosophi versteht oder man sich einfach nur die Begriffe gemerkt hat aber das ist doch nicht nur beim Aikido so. Egal ob in der Schule, auf der Arbeit, beim Sport oder bei anderen Hobbys, wenn man etwas wirklich gut machen will und beherschen möchte dann braucht man eben Zeit dafür. Es gibt so viele Dinge bei denen man selbst im hohen Alter noch nicht ausgelernt hat und man immernoch jeden Tag etwas dazu lernen kann. Wenn man aber wirklich dahinter steht, es regelmäßig macht und seinen inneren Schweinehund überwinden kann, dann wird man auf jeden Fall früher oder später etwas beherschen wo einem kein Anderer so schnell etwas vormachen kann. Und immer wenn ich höre das jemand sagt das man sich erst nach 10 Jahren auf der Straße verteidigen kann, dann denke ich sollten wir mit Aikido doch lieber erstmal versuchen den Kampf von vornherein zu verhindern. Und im allerschlimmsten Notfall kann man immernoch dem Typen in die Eier treten, wegrennen und um Hilfe schreien, denn im Kampf um Leben und Tot ist alles erlaubt.</p>
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	<item>
		<title>Von: aikido-silly</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/geduld-motivation/comment-page-1/#comment-5231</link>
		<dc:creator>aikido-silly</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 09:50:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe von meinem heutigem Sensei, folgenden Spruch gehört als ich Ihm zum ersten mal im Dojo besucht habe: &quot;Aikido zu verstehen braucht es ein Jahrzehnt, Aikido zu beherrschen braucht es ein ein Halbes Jahrzehnt, Aikido zu lieben braucht es 3 Jahre.&quot;
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke (immerhin ist der Spruch 5 Jahre her) hat er recht. Ich glaube er wollte mir durch die Blume sagen, daß es ich mir gut überlegen sollte....

Liebe Grüße aus Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe von meinem heutigem Sensei, folgenden Spruch gehört als ich Ihm zum ersten mal im Dojo besucht habe: &#8220;Aikido zu verstehen braucht es ein Jahrzehnt, Aikido zu beherrschen braucht es ein ein Halbes Jahrzehnt, Aikido zu lieben braucht es 3 Jahre.&#8221;<br />
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke (immerhin ist der Spruch 5 Jahre her) hat er recht. Ich glaube er wollte mir durch die Blume sagen, daß es ich mir gut überlegen sollte&#8230;.</p>
<p>Liebe Grüße aus Berlin</p>
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