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	<title>Kommentare zu: Mord und Totschlag</title>
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	<description>Aikido Krefeld Kempen Anrath Willich Geldern Niederrhein</description>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/mord-und-totschlag/comment-page-1/#comment-3972</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 10:54:57 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Artikel, leider erst jetzt gefunden. Wir hören das auch immer wieder. Das grösste Problem ist aber, dass Frauen nicht wirklich nein sagen können... So richtig NEIN sagen braucht etwas, ein bisschen aus sich heraus gehen, aggressiv wirken... das fehlt leider auch bei den meisten Anbietern im Programm, die geistige Seite und die Theorie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Artikel, leider erst jetzt gefunden. Wir hören das auch immer wieder. Das grösste Problem ist aber, dass Frauen nicht wirklich nein sagen können&#8230; So richtig NEIN sagen braucht etwas, ein bisschen aus sich heraus gehen, aggressiv wirken&#8230; das fehlt leider auch bei den meisten Anbietern im Programm, die geistige Seite und die Theorie.</p>
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		<title>Von: Jörg</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/mord-und-totschlag/comment-page-1/#comment-3373</link>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 09:35:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo zusammen,

zum Thema Realleben kann ich auch einige Stories beitragen, in denen ich während meiner nächtlichen LKW-Fahrten - unter anderem auch im Frankfurter Rotlichtviertel- mich verteidigen mußte. In einer solchen Situation funktionieren die Reflexe ganz gut und man kann handeln ohne großes Nachdenken. Mein damaliger Lehrer (Karate-Do)vertrat die Ansicht, daß wenn man schon gezwungen wurde zu kämpfen, dann muß man dies auch mit aller Konsequenz zu Ende bringen. Und so sehe ich es auch.
Doch dies ist nun 15 Jahre her und die körperliche Fitniss ist zurück und das Körpergewicht leider rauf gegangen. Daher denke ich, daß hier Aikido als eine der wenigen Kampfkünste die Möglichkeit bietet, durch Aufmerksamkeit und Technik solche Situationen zu überstehen. Und wenn dabei auch die Finger oder andere Gelenke des Angreifers gebrochen werden, dann ist das eben so. Ich hätte da keine Gewissensbisse. Aber bitte nicht falsch verstehen: Lieber die nächsten 20 Jahre Aikido trainiert und es passiert nichts als daß durch fehlende Aufmerksamkeit gleich morgen der Bär tanzt.

In diesem Sinne bis heute abend auf der Matte
LG Jörg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>zum Thema Realleben kann ich auch einige Stories beitragen, in denen ich während meiner nächtlichen LKW-Fahrten &#8211; unter anderem auch im Frankfurter Rotlichtviertel- mich verteidigen mußte. In einer solchen Situation funktionieren die Reflexe ganz gut und man kann handeln ohne großes Nachdenken. Mein damaliger Lehrer (Karate-Do)vertrat die Ansicht, daß wenn man schon gezwungen wurde zu kämpfen, dann muß man dies auch mit aller Konsequenz zu Ende bringen. Und so sehe ich es auch.<br />
Doch dies ist nun 15 Jahre her und die körperliche Fitniss ist zurück und das Körpergewicht leider rauf gegangen. Daher denke ich, daß hier Aikido als eine der wenigen Kampfkünste die Möglichkeit bietet, durch Aufmerksamkeit und Technik solche Situationen zu überstehen. Und wenn dabei auch die Finger oder andere Gelenke des Angreifers gebrochen werden, dann ist das eben so. Ich hätte da keine Gewissensbisse. Aber bitte nicht falsch verstehen: Lieber die nächsten 20 Jahre Aikido trainiert und es passiert nichts als daß durch fehlende Aufmerksamkeit gleich morgen der Bär tanzt.</p>
<p>In diesem Sinne bis heute abend auf der Matte<br />
LG Jörg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Francisco</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/mord-und-totschlag/comment-page-1/#comment-3372</link>
		<dc:creator>Francisco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 09:59:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tobi, 

Das ist eine sehr beeindruckende Geschichte und ich bin wirklich sehr froh, dass es für Dich gut ausgegangen ist. Ich finde, dass Du das einzig richtig gemacht hast, was man da machen konnte. Natürlich ist jede was-wäre-wenn Situation unlösbar, meine Frage (?) war insofern rein rhetorisch um etliche Gedanken ins Spiel zu bringen, ich erwarte keine richtige Antwort, denn die gibt es nicht. 
Von meinen eigenen Erfahrungen kann ich Euch erzählen, ich bin in Spanien mehrmals überfallen, bzw. angegriffen worden, mit Messern, Stöcke u.Ä. Meine Reaktionen damals waren, bevor ich vor lauter Angst anfangen konnte zu rennen und meine Schwäche gezeigt (ich dachte, dann bekomme ich richtig Ärger), mich mit den Angreiffern zunächst verbal konfrontieren und so tun, als könnte ich mich sogar wehren. Das hat sie immer offensichtig verunsichert, so dass es immer für mich gut gegangen ist. Das kann natürlich auch ein schwerer Fehler sein, wenn man blufft und der gegenüber ein richtig böser Bube ist, aber wie Tobi schon sehr richtig sagte, daran lässt sich nichts mehr ändern. Ein Mal in Ägypten um 4 Uhr nachts haben mir drei Soldaten einen Kalatschnikow vor der Nase gehalten nachdem einer meine damalige Freundin packen wollte und uns aufgefordert, ihnen zu folgen. Da hilft weder bluffen noch sich wehren, also hatten wir das Glück, als sie eine Sekunde nicht aufgepasst hatten, ganz schnell in ein zum Glück geöffnetes Hotel hineinzurennen, wo sie sich nicht mehr getraut haben…
Ich hatte andere unschöne Erfahrungen aber das wäre vielleicht Stoff für einen neuen Artikel über uns alle.

Soviel zum Thema Realleben. Ich denke auch, keiner weiß genau, wie man auf eine bestimmte ungewöhnte Gewaltsituation reagiert (vielleicht Polizisten, Türsteher, usw. ausgenommen). Ich bleibe beim Peters Satz: vieles kann man in Budo lernen und Kommen wir also auf die Tatami zurück und üben was das Zeug hält. Ich bin dabei!

In diesem Sinne
Bis später!!

Grüß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tobi, </p>
<p>Das ist eine sehr beeindruckende Geschichte und ich bin wirklich sehr froh, dass es für Dich gut ausgegangen ist. Ich finde, dass Du das einzig richtig gemacht hast, was man da machen konnte. Natürlich ist jede was-wäre-wenn Situation unlösbar, meine Frage (?) war insofern rein rhetorisch um etliche Gedanken ins Spiel zu bringen, ich erwarte keine richtige Antwort, denn die gibt es nicht.<br />
Von meinen eigenen Erfahrungen kann ich Euch erzählen, ich bin in Spanien mehrmals überfallen, bzw. angegriffen worden, mit Messern, Stöcke u.Ä. Meine Reaktionen damals waren, bevor ich vor lauter Angst anfangen konnte zu rennen und meine Schwäche gezeigt (ich dachte, dann bekomme ich richtig Ärger), mich mit den Angreiffern zunächst verbal konfrontieren und so tun, als könnte ich mich sogar wehren. Das hat sie immer offensichtig verunsichert, so dass es immer für mich gut gegangen ist. Das kann natürlich auch ein schwerer Fehler sein, wenn man blufft und der gegenüber ein richtig böser Bube ist, aber wie Tobi schon sehr richtig sagte, daran lässt sich nichts mehr ändern. Ein Mal in Ägypten um 4 Uhr nachts haben mir drei Soldaten einen Kalatschnikow vor der Nase gehalten nachdem einer meine damalige Freundin packen wollte und uns aufgefordert, ihnen zu folgen. Da hilft weder bluffen noch sich wehren, also hatten wir das Glück, als sie eine Sekunde nicht aufgepasst hatten, ganz schnell in ein zum Glück geöffnetes Hotel hineinzurennen, wo sie sich nicht mehr getraut haben…<br />
Ich hatte andere unschöne Erfahrungen aber das wäre vielleicht Stoff für einen neuen Artikel über uns alle.</p>
<p>Soviel zum Thema Realleben. Ich denke auch, keiner weiß genau, wie man auf eine bestimmte ungewöhnte Gewaltsituation reagiert (vielleicht Polizisten, Türsteher, usw. ausgenommen). Ich bleibe beim Peters Satz: vieles kann man in Budo lernen und Kommen wir also auf die Tatami zurück und üben was das Zeug hält. Ich bin dabei!</p>
<p>In diesem Sinne<br />
Bis später!!</p>
<p>Grüß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grigory</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/mord-und-totschlag/comment-page-1/#comment-3371</link>
		<dc:creator>Grigory</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 07:45:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=149#comment-3371</guid>
		<description>Was Änderung der Reflexe angeht, sehe ich das auch so wie Tobias. Es ist nicht an einem Tag und nicht in 10 Jahren getan. Aber es geht, da bin ich mir sicher. Heidenarbeit, ja, aber machbar. 
Und die Was-wäre-wenn-Fragen sind in der Tät so theoretisch wie auch deren Lösungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was Änderung der Reflexe angeht, sehe ich das auch so wie Tobias. Es ist nicht an einem Tag und nicht in 10 Jahren getan. Aber es geht, da bin ich mir sicher. Heidenarbeit, ja, aber machbar.<br />
Und die Was-wäre-wenn-Fragen sind in der Tät so theoretisch wie auch deren Lösungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Roskothen</title>
		<link>http://www.aikido-blog.de/mord-und-totschlag/comment-page-1/#comment-3370</link>
		<dc:creator>Peter Roskothen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 22:42:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.aikido-blog.de/?p=149#comment-3370</guid>
		<description>Was-wäre-wenn-Situationen sind nicht lösbar. Sie sind in der Zukunft oder Vergangenheit. Insofern sind Eure Überlegungen alle nicht lösbar. Solche Wenn-Situationen waren schon bei Kriegsdienstgegnern verhaßt.

Hilfreich sind Erfahrungen wie die von Tobi und es ist auch hilfreich zu analysieren, was man tun kann. Es ist immer eine gute Option zu rennen, denn oft sind Angreifer übermächtig. Den Helden zu spielen ist nur im Kopf wirklich einfach und meist gar keine gute Lösung. Insofern hast Du sicher alles richtig gemacht Tobi. 

Alkoholiker und andere drogenabhängige Angreifer sind nicht zu bändigen, weil sie oft keinen Schmerz fühlen. Dafür können sie eventuell nicht so schnell laufen. 

Um auf die Dame in Krefeld zurück zu kommen: die hat zwei Dinge sehr richtig gemacht: sie ist weggelaufen und hat um Hilfe geschien. Das hat ihr vermutlich das Leben gerettet. 

Beides kann man lernen. Und beides ist verdammt schwierig. Wie man sieht, wenn man jemanden auffordert so laut er kann zu rufen oder zu schreien. Klappt meist nicht. Auch das kann man beim Budo lernen. 

Kommen wir also auf die Tatami zurück und üben was das Zeug hält.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was-wäre-wenn-Situationen sind nicht lösbar. Sie sind in der Zukunft oder Vergangenheit. Insofern sind Eure Überlegungen alle nicht lösbar. Solche Wenn-Situationen waren schon bei Kriegsdienstgegnern verhaßt.</p>
<p>Hilfreich sind Erfahrungen wie die von Tobi und es ist auch hilfreich zu analysieren, was man tun kann. Es ist immer eine gute Option zu rennen, denn oft sind Angreifer übermächtig. Den Helden zu spielen ist nur im Kopf wirklich einfach und meist gar keine gute Lösung. Insofern hast Du sicher alles richtig gemacht Tobi. </p>
<p>Alkoholiker und andere drogenabhängige Angreifer sind nicht zu bändigen, weil sie oft keinen Schmerz fühlen. Dafür können sie eventuell nicht so schnell laufen. </p>
<p>Um auf die Dame in Krefeld zurück zu kommen: die hat zwei Dinge sehr richtig gemacht: sie ist weggelaufen und hat um Hilfe geschien. Das hat ihr vermutlich das Leben gerettet. </p>
<p>Beides kann man lernen. Und beides ist verdammt schwierig. Wie man sieht, wenn man jemanden auffordert so laut er kann zu rufen oder zu schreien. Klappt meist nicht. Auch das kann man beim Budo lernen. </p>
<p>Kommen wir also auf die Tatami zurück und üben was das Zeug hält.</p>
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