Shingen-Aikido-Dojo – Aikido-Blog.de

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Aikidoka in Vorst & Anrath

Peter Roskothen | 7. Februar 2010

Unser Aikido-Dojo macht großen Spaß und dazu tragen alle Aikido-Mitglieder bei. Wie immer bei solchen Gelegenheiten fehlen einige Aikidoka für ein komplettes Foto. Es ist interessant ein Foto jedes Jahr zu machen, um zu sehen, welche Menschen uns auf dem Aikido-Weg begleiten und sich einbringen. In jedem Falle sind die, die hier zu sehen sind, einige der wunderbarsten Menschen, die Geraldine und ich (Peter) begleiten dürfen. Und die, die nicht drauf sind ebenso! Ein dickes Dank an alle.

Aikido Mitglieder am 01.02.2010

Nicht zu vergessen, die DJK-Zen-Fabrik, Dojo Anrath, die viel zu unserem Treiben beiträgt. Danke!

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Aikido / Budo, Allgemein

Geschützt: Shodo Seminar – Fotos von unserem Lehrgang mit Familie Fujita

Peter Roskothen | 15. Januar 2010

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Allgemein, Kanji, Seminar

Seminar mit Reynosa-Sensei in Weilerbach

Peter Roskothen | 16. September 2009

Am 7. und 8.11.2009 gibt Reynosa-Sensei ein Aikido-Seminar in Weilerbach (bei Kaiserslautern). An dem Wochenende (Samstag und Sonntag)  sind alle herzlich eingeladen, die gerne an dem internationalen Aikido-Lehrgang teilnehmen möchten.

Seminar Ausschreibung und Anmeldeformular Reynosa-Sensei (PDF) >>

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Allgemein

Aikido mit Reynosa-Sensei wie ich es heute verstehe

Peter Roskothen | 21. August 2009

Die Gedanken, die ich gerne mit Euch teilen möchte, sind die Essenz einiger eMails mit Reynosa-Sensei, die wir (Sensei und Peter) austauschen. Wenn man lange Flugstrecken von seinem Sensei entfernt ist, dann sind eMails mit Fragen und Antworten eine tolle Hilfe. Geraldine und ich sind als Aikido-Lehrer und Mitschüler sehr dankbar für diese Art Hilfe von Reynosa-Sensei, der unsere eMails so prompt beantwortet, Seminare in Deutschland gibt und einen Aikido-Videokurs im Internet mit Hilfe seiner Frau und seines Sohnes ins Leben gerufen hat.

Die folgenden Gedanken sind über Jahre entstanden und eine Vorstellung und Idee, die Geraldine und ich gerade jetzt von Aikido haben. Die Ideen mögen sich noch verändern und reifen, aber wir möchten sie hier gerne (auf Wunsch unseres Senseis) mit Euch teilen:

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* Grundlagen *, Aikido / Budo, Menschliches, Selbstverteidigung

Aikido-Mitglieder

Geraldine und Peter Roskothen | 3. Mai 2009

Hier ein aktuelles Foto einiger unserer Aikido-Mitglieder. Einige Mitglieder fehlen hier leider, aber wir werden versuchen in Kürze ein aktuelles und kompletteres Foto zu zeigen.
Es ist interessant ein Foto jedes Jahr zu machen, um zu sehen, welche tolle Menschen uns auf dem Aikido-Weg begleiten und sich einbringen. In jedem Falle sind die, die hier zu sehen sind, einige der wunderbarsten Menschen, die Geraldine und ich (Peter) begleiten dürfen.

Shingen Aikido Dojo Vorst Anrath

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Aikido / Budo

Aikido-Training beenden

Peter Roskothen | 3. Januar 2009

Es ist für einen Lehrer klar zu erkennen, wer sich im Aikido/Budo Mühe gibt und wer nicht. Dabei kann jeder lernen, der offen ist für neue Ideen, der sich lösen kann von Konventionen und bereit ist, viel Arbeit zu investieren, denn Budo ist hart. Sehr hart sogar und deshalb sind auch nur wenige Schüler im Budo zu finden (wir reden hier nicht von Kampfsport). Auch zu erkennen ist, wer in Kürze aufhört zu trainieren (man kann als Lehrer fast den Tag vorhersagen) und wer weitermacht. Oft ist es nur ein Gefühl, ein sechster Sinn, welcher mir sagt: dieser Artikel, dieses Gespräch ist ein Ende des gemeinsamen Weges. Das ist natürlich überhaupt nicht schlimm, wenn der Mit-Schüler nur nicht bei jedem Aufhören anfangen würde Fehler zu machen. Ein Hauptfehler ist es zu provozieren, um dann einen Grund zu erhalten, warum man aufhört. Das ist für einen Lehrer ziemlich langweilig und durchsichtig, weil es in aller Regelmäßigkeit passiert. Und es ist unnötig, weil man bei uns prima aufhören kann, ohne irgendwelche negativen Kritiken erwarten zu müssen. Weder live noch hintenherum. Wir halten alle Türen offen, für jeden der gerne bei uns mittrainieren möchte und bereit ist, sich einzubringen. Das gilt  für Ehemalige und vor allem für solche, die etwas Vermissen, jenen Menschen, denen nach dem Aufhören des aktiven Trainings etwas Entscheidendes fehlt.

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Aikido / Budo, Allgemein

Neue Kontaktadresse Shingen-Aikido-Dojo

Peter Roskothen | 30. September 2008

Ab dem 29.09.2008 gilt eine neue Kontaktadresse und Rufnummer für alle Interessenten und Mitschüler. Bitte schauen Sie kurz in den Kontakt und notieren sich die neuen Daten. Herzlichen Dank!

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Allgemein, Seminar

Angst und Aggression

Grigory | 1. Juni 2008

Ich bin heute auf ein Beitrag von Tobias gestossen. Der hat mich dazu inspiriert dieses Thema aufzugreifen.

Angst liegt jeder Aggression zu Grunde. Jeder Mensch hat mehrere Sphären um sich herum, deren Verletzung zu einer Reaktion führt. Unser Verstand sendet ein Warnsignal aus (Angst) und unser System reagiert. Zu den Reaktionen komme ich später.

Bei diesen “Sphären” (mir fällt leider kein besserer Begriff ein) handelt es sich um Bereiche unserer Persönlichkeit, die gewissen Zugangsregeln unterliegen. Es kann die Privatsphäre sein, zu der nur die engsten vertrauten zugelassen sind, z.B. das Liebesleben oder persönliche Probleme. Wird ein fremder versuchen, diesen Bereich zu betreten, werten wir das als Bedrohung aus. Als nächstes könnte man sich die (ich nenne die mal) soziale Sphäre vorstellen. Als Beispiel: Was habe ich in meinem Urlaub so getrieben. Das würde ich mit meinen Freunden und guten Bekannten gerne teilen, wenn aber eine weniger bekannte Person dazu Fragen stellt werde ich misstraurig und antworte ungern oder gar nicht, denn mein Instinkt warnt mich vor Bedrohung. Soviel zu den Bereichen, die im sozialen Kontakt verletzt werden können.

Fühlen wir uns bedroht, also empfinden eine Form von Angst, so gab es bis vor 40-50 Jahren in Psychologie zwei mögliche Reaktionen, die unser Verstand uns anbietet. Die erste ist Wut, Zorn und ähnliches. Die Konsequenz ist der Angriff. Wut gab uns den Kick, den wir damals als Höllenmenschen, für einen Angriff gebraucht haben. Das ist heute immer noch so. Natürlich sind wir heute in unseren Reaktionen durch soziale Normen stärker als damals gebunden. Was aber die ursprüngliche Reaktion angeht – da hat sich nichts geändert. Man sieht es auch daran, dass eben nicht alle ihre Wut unter Kontrolle haben. Die Menschliche Psyche schafft es nicht, sich in so einem kurzen Zeitraum (ich spreche hier von paar Tausend von Jahren) an die gesellschaftliche Gegebenheiten vollständig anzupassen.

Die zweite Reaktionen, die möglich ist, ist die Flucht. Hier ist soweit alles klar oder? Wird die Situation als viel zu gefährlich eingestuft und es existiert eine Fluchtmöglichkeit – laufen wird eben weg. Sind wir in der Sackgasse – erstarren wir, wir flüchten in uns selbst.

Die dritte Reaktion, und hier wird es für mich sehr interessant, ist das Aufgeben. Die kam nämlich erst vor kurzem dazu (eben vor 40-50 Jahren). Die bedrohte Person gibt einfach auf und weder kämpft noch flüchtet. Viele Depressionen in der heutigen Gesellschaft entstehen übrigens genau auf diesem Wege.

Jeder Mensch ist anders gestrickt, jeder hat eigene Grenzen, die die anderen nicht betreten dürfen. Es gibt dann die so genannte soziale Kompetenz und auch Empathie, um bei einem Kontakt zu erkennen, welche Bereiche des anderen man lieber in Ruhe lässt. Das beherrschen bei weitem nicht alle. Jeder hatte schon mal eine Situation, wo er sich mit Worten “Was geht denn dich das an?!” wehren musste. Die Kunst zu kommunizieren ist eben nicht angeboren (sonst gäbe es auch nicht so viele Bücher bei Amazon zum Thema Kommunikation)

Schwierig wird es auch, wenn eine Person unter einer Störung in diesem Bereich leidet. Jetzt nicht eine Störung mit der man sofort in eine Anstalt eingeliefert werden sollte, sondern sagen wir mal eine kleine Abweichung von der Norm. Als Beispiel findet man oft das Thema Anerkennung. Es gibt tatsächlich Menschen, die eine Nicht-Anerkennung ihrer Person oder ihre Leistung als eine Bedrohung werten. Die häufigste Reaktion ist dann eben Aggression.

Nicht umsonst sagte Reynosa-Sensei: euch soll egal sein, was die anderen von euch denken … der Mann kennt sich eben aus. 

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Allgemein, Menschliches

Aikido macht Spaß

Geraldine und Peter Roskothen | 1. März 2008

Neben dem tieferen Sinn von Aikido macht es Euch offensichtlich auch Spaß, denn die Mitgliederzahl des Shingen-Aikido-Dojo wächst stetig. Aber nicht auf die Anzahl der Mitglieder kommt es an, sondern auf die Menschen selbst und wir sind sehr glücklich mit Euch allen gemeinsam trainieren zu dürfen. Es macht uns unheimlichen Spaß, das muß mal gesagt werden.

Gestern hatten wir Gelegenheit einmal ein aktuelleres Foto von den meisten Mitgliedern zu machen. Leider fehlt immer der eine oder andere auf so einem Foto. Wir wissen aus eigener Erfahrung, daß es manchmal unheimliche Mühe macht zum Training zu gehen. Einige von Euch kommen sogar einen sehr weiten Weg zu uns (nicht “nur” aus Vorst, Kempen, Krefeld und Umgebung). Das ist eine riesen Leistung und macht uns sehr glücklich!

Mitglieder vom Shingen-Aikido-Dojo in Vorst bei Kempen Krefeld Mönchengladbach Viersen Nettetal Grefrath

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* Grundlagen *, Aikido / Budo, Allgemein

Reynosa-Sensei Seminar in Nürnberg

Peter Roskothen | 5. Dezember 2007

Spannend war das Christkindl-Seminar in Nürnberg am 01./02. Dezember 2007. Nicht wirklich als Weihnachtsmann verkleidet kam Reynosa-Sensei in die mit 200 Teilnehmern besetzte Halle des Aikido-Verband-Bayern. Horst Hahn und seine Kollegen vom PSV-Nürnberg hatten vorzügliche Arbeit geleistet und das Seminar ins Leben gerufen.

Reynosa-Sensei hatte viel mitgebracht aus seinem 35 jährigen Fundus und zeigte Kata und Waffentechniken an zwei Tagen. Die Trainingszeiten waren zwar relativ kurz für seine Verhältnisse, jedoch waren alle Techniken mit viel Zeit zum Üben versehen. Immer wieder wurden Kleinigkeiten korrigiert und noch einmal genau erklärt.

Unsere Mitglieder vom Shingen-Aikido-Dojo waren hervorragend untergebracht und zeigten volles Engagement beim Training. Es war für alle eine tolle Erfahrung und eine sehr gute Lehre, zumal Reynosa-Sensei lange über Themen wie Angst und Verantwortung der Lehrer redete. Auch machte er klar, wo Unterschiede seines sehr direkten und straßentauglichen Aikido liegen. Viele wurden zum Denken über bestehende Strukturen und das Aufbrechen zu neuen Erfahrungen und neuem Training / Verantwortung angeregt. Ein insgesamt sehr lohnendes Seminar in Nürnberg mit Dank an alle Schüler, Verantwortlichen und natürlich an Reynosa-Sensei.

Teilnehmer des Reynosa-Seminars in Nürnberg

Reynosa-Sensei erläutert AikidoJenseits der TatamiGruppenfoto mit Reynosa-SenseiKleiner Vortrag von SenseiSensei mit SimultanübersetzerJumbi-Taiso - alle Teilnehmer passten leider nicht auf das Foto
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Aikido / Budo, Allgemein, Bericht, Seminar, Techniken, Waffentraining

Seminar in Nürnberg mit Reynosa-Sensei

Peter Roskothen | 19. August 2007

Reynosa-Sensei kommt im Dezember für ein Seminar nach Nürnberg. Am 01. & 02. Dezember 2007 wird das Seminar beim Aikido-Verband-Bayern statt finden.

Kosten: 20,- Euro – Gebühr ist nach Meldebestätigung zu überweisen.

Vorkenntnisse:
Sichere Fallschule erforderlich
Übungswaffen sind mitzubringen.

PDF-Anmeldung Seminar Reynosa-Sensei in Nuernberg

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Aikido / Budo, Allgemein, Seminar, Termine

Budogala Juni 2007 – Aikido Videos

Peter Roskothen | 3. August 2007

Das Aikido-Shingen-Dojo im TV-Vorst ist eine sehr junge Aikido-Schule. Alle Schüler sind Anfänger und haben in wenigen Monaten viel gelernt. Am Anfang werden bei uns im Aikido spezifische Gymnastik zum Warmmachen, Rollen und Basistechniken gelernt. Diese können auch schon als sehr effektive Selbstverteidigung dienen.
Was anfangs ausschließlich nach Selbstverteidigung aussieht, schult aber vor allem auch die Wahrnehmung, die Ethik, die Aufmerksamkeit, die Toleranz, das Miteinander und die Disziplin und Etikette der Teilnehmer. Diese helfen im gesamten alltäglichen Leben bei Aufgaben wie der Arbeitssuche, jeder Aufgabenbewältigung, einer Krankheit und sogar anderen schwierigen Herausforderungen.
Aikido ist für alle Menschen – Kinder, Frauen, Männer – ab 6 Jahren geeignet. Ein Einstieg auch in späteren Jahren ohne Vorkenntnisse ist jederzeit möglich. Die Trainer Geraldine und Peter haben mit 36 und 38 Jahren mit Aikido begonnen. Der Erfinder des Aikido Morihei Ueshiba war mit etwa 60 Jahren auf der Höhe seiner Fähigkeiten.
Aikido ist eine rein defensive Kampfvermeidungskunst. Es ist kein Sport, denn es dient nicht dem Spaß oder dem Wettkampf. Es gibt beim Aikido keine Wettkämpfe und im Shingen-Dojo wird auch auf Graduierungen verzichtet. Um Graduierungen und Urkunden geht es beim Aikido aber überhaupt nicht.

Das Aikido-Shingen-Dojo zeigte auf der Budogala einen Ausschnitt aus dem ganz normalen Trainingsalltag. Hierbei werden die Übungen durch die Trainer gezeigt und von den Schülern geübt. Alle haben sich vor der Vorführung ausgiebig zusammen warm gemacht:

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Aikido / Budo, Allgemein, Techniken, Videoclip Quicktime

Budogala in Vorst

Peter Roskothen | 10. Juni 2007

Budogala Vorst 17. Juni 2007Am Sonntag, den 17. Juni 2007, 12 bis ca. 16 Uhr, findet eine Budogala vom TV-Vorst statt. Adresse: Wiemespfad 10, Vorst (Rudi-Demers-Halle). Der Eintritt ist frei. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine große Bonsai Ausstellung mit Form- und Schnittanleitung. Für das leibliche Wohl sorgt unser Sponsor Sushi-Lee Vorst.
Gezeigt werden:

  • Aikido
  • Judo
  • Ju-Jutsu
  • Karate
  • Kara-T-Robics
  • Kendo
  • Kung-Fu
  • Tai-Chi

Wir freuen uns über alle interessierten Besucher und stehen gerne auch nach den Vorführungen für Fragen bereit. Natürlich sind auch alle Eltern der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen herzlich eingeladen.

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Aikido / Budo, Termine

Das Dojo – Ein Ort der Sammlung

Michael | 22. Mai 2007

Ein Dojo ist ein Ort der inneren Sammlung und besitzt daher einen würdevollen (heiligen) Charakter. Hier werden keine Tätigkeiten verrichtet, die nicht in Bezug zum Lernen bzw. Üben stehen. Durch die genaue Vorgabe der Einrichtung eines Dojos, wird ihm dieser tempelartige Charakter verliehen.

Seine vier Seiten stehen für die vier verschiedenen Himmelsrichtungen (shiho). Die so genannte Ehrenseite eines Dojos heißt „Kamiza“ und beschreibt den Ort wo sich die Götter (Kami) befinden. Sie befindet sich gegenüber dem Eingang und beherbergt auch den Schrein (Shinzen), der O’Sensei gewidmet ist.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich „Shimoza“. Dies ist die Seite, auf der die Schüler sitzen. Die Anfänger sitzen auf der rechten Seite und mit zunehmender Erfahrung darf sich ein Schüler weiter links platzieren. Zuschauer und geladene Gäste sitzen auf der rechten Seite eines Dojos. Sie wird „Shimozeki“ genannt. Die verbleibende Seite heißt „Joseki“ (auch „Yoseki“) und bietet den vom Lehrer geladenen Assistenten platz.

Diese Organisation ist ein Sinnbild für eine Rotation. Man beginnt ganz rechts bei Shimozeki, entwickelt sich entlang Shimoza Schritt für Schritt zu Joseki und wird selbst mit der Zeit zu einem Lehrer.

dojo shiho

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* Grundlagen *, Aikido / Budo, Etikette

Shugyo (english)

Geraldine und Peter Roskothen | 13. Mai 2007

We already mentioned “Shugyo” publishing the article about “Shu-Ha-Ri”. “Shugyo” is a term that seems to have different meanings. Time ago, a “Shugyosha” was a Budoka, travelling from Dojo to Dojo to learn.

The word “Shugyo” is built from two syllables: “Shu” meaning as much as “discipline”, “respect” or “learning” and “Gyo” as much as “art”. Maybe the meaning is “to learn the art”.

To translate the meaning “Shugyo” is difficult and seems to also mean to “polish one´s spirit”. It means to unify spirit and body and to challenge oneself. This also means to be honest, to work at your own ego and to go beyond the limit. To recognize and reflect your own mistakes and to get out of the comfort zone.

“Shugyo” seems to be related to “Misogi” (purification). It is obvious that we can practice “Shugyo” every day, by solving tasks we do not like, i.e. to make your bed, wash your own Gi, do the washing up. But in actual fact it means to open your spirit, purify it and be honest against yourself. Not to give up but to mature.

On the physical level “Shugyo” can be practised by repeating movements like cleaning the Tatami, concious seating and breathing accompanied by discipline.

In Germany “Shugyo” in life often seems to be unknown and uncomfortable. It starts at school where someone throws away his rubbish or does not clean his shoes entering. The cleaning of the school is left for somebody else to do. In Japan the pupil do clean their own school. This is a way of discipline and challenging oneself, that helps being honest with oneself and going beyond the limit of laziness and impurity.

“Shugyo” can also mean to learn something new, to visit a new Dojo and to behave with respect and discipline. To visit a strange seminar with new challenges which can only be learned by being humble. Humbleness never can be wrong anyway as we all make mistakes and can purify by practicing “Shugyo”.

In our understanding everybody visiting a good Dojo, that is not a school of comfort, is practicing “Shugyo”. Everybody visiting a good Dojo is reaching beyond one´s own limits, trains regularly and tries to mature conciously or unconciously. The more you practice, the more intensive the “Shugyo” and therefore the maturity.

“Shugyo” seems to be connected with asceticism, to concentrate on the important things, to purify the mind, to challenge oneself and to mature. As little as we can read about the meaning of “Shugyo”, the meaning seems to be different for every one of us. All in all it seems with keeping one´s mind open we reach another form of awareness, and with the help of “Shugyo” we get closer to “Shingen“, the highest form of awareness.

If you know more about the meaning of “Shugyo”, please do us a big favour and comment this article. We are working hard to find out more about the meaning of “Shugyo”.

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Aikido / Budo, Philosophie, Techniken, Tugenden, english article

Shugyo

Geraldine und Peter Roskothen | 9. Mai 2007

Schon in dem Artikel über Shu – Ha – Ri haben wir kurz den Begriff “Shugyo” verwandt. “Shugyo” (oder auch “Shugio” geschrieben) ist ein Begriff, der offensichtlich verschiedene Bedeutungen haben kann. Früher war ein “Shugyosha” ein Budoka, der von Dojo zu Dojo zog, um dort weiter zu lernen.

Der Begriff “Shugyo” setzt sich aus den zwei Silben zusammen: Shu bedeutet soviel wie Disziplin, Respekt, Lernen und Gyo bedeutet soviel wie Kunst. Vielleicht soviel wie “die Kunst erlernen”.

“Shugyo” ist ein sehr schwierig zu erklärender Begriff und bedeutet im übersetzten Sinne offenbar auch soviel wie “den Geist schmieden” oder “den Geist polieren”. Es bedeutet Geist und Körper in Einklang zu bringen und sich selber herauszufordern. Das wiederum bedeutet, aufrichtig zu sein, an sich selbst zu arbeiten und über seine Grenzen zu gehen. Vor allem aber seine Fehler zu erkennen und aus der Komfortzone herauszukommen.

Shugyo scheint mit Misogi (Reinigung) daherzukommen. Offensichtlich kann man Shugyo jeden Tag praktizieren, indem man unliebsame Aufgaben erledigt und zum Beispiel Ordnung in seinem Leben schafft. Natürlich kann das so etwas sein, wie Aufräumen, das Bett machen, seinen Gi selbst waschen, sich um den Abwasch kümmern. Aber im Grunde geht es darum, den Geist offen zu machen, ihn rein zu machen und sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Also sich nicht hängen zu lassen, sondern zu reifen.

Auf dem körperlichen Level kann man Shugyo durch wiederkehrende Bewegungen gut praktizieren. Das kann das Putzen der Tatami sein, oder das bewußte Sitzen und Atmen, einhergehend mit Disziplin.

In Deutschland ist das Shugyo im Leben sicher oft unbequem und unbekannt. Das fängt schon in der Schule an, in der man sein Papier unachtsam wegwirft oder die Schuhe nicht sauber macht beim Eintreten. Man überläßt das Putzen jemand anderem. In Japan putzen Schüler ihre Schule selbst und machen sauber. Das ist eine Art der Disziplin und Selbstüberwindung, die dazu geeignet ist, mit sich selbst ehrlich zu sein, sich über seine eigenen Grenzen der Faulheit und Unreinheit hinwegzusetzen.

Natürlich kann Shugyo auch bedeuten etwas Neues zu erfahren, in ein fremdes Dojo zu gehen und sich diszipliniert und respektvoll zu benehmen. Oder zu einem fremden Lehrgang zu gehen, der mit völlig neuen Herausforderungen aufwartet und in dem man sich sehr bescheiden aufführen muß. Bescheiden zu sein kann überhaupt nie wirklich schaden, denn wir sind alle mit großen Fehlern durch das Leben, welche man angehen kann und möchte, wenn man Shugyo praktiziert.

Shugyo praktiziert in unserem Verständnis jeder, der in ein Dojo geht, welches nicht einfach nur zum Wohlsein gereicht. Jeder der ein gutes Dojo besucht, praktiziert Shugyo, denn er überwindet sich selbst, geht regelmäßig zum Training und versucht so bewußt oder unbewußt an sich zu arbeiten, etwas aus sich zu machen. Je mehr er übt und an sich arbeitet, desto intensiver sein Shugyo und damit seine Reife.

So hat Shugyo sicher etwas mit Askese zu tun, sich auf das Wesentliche zu beschränken, seinen Geist zu reinigen, sich zu überwinden, an sich zu arbeiten, zu reifen. Und so wenig wie man über den Begriff lesen kann, hat er wohl für viele eine andere Bedeutung. In jedem Falle hat man mit dem Offensein und dem reinen Geist eine andere Art Aufmerksamkeit und kommt mit Shugyo so auch dem Shingen, der hohen Aufmerksamkeit näher.

Wer mehr weiß über den Begriff, ist herzlich gebeten es zum Beispiel als Kommentar beizutragen. Wir arbeiten daran den Begriff weiter zu ergründen.

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* Grundlagen *, Aikido / Budo, Philosophie, Techniken, Tugenden

Aikidoka trainieren in der freien Natur

Peter Roskothen | 3. Mai 2007

Natürlich trainiert ein richtiger Aikidoka immer und überall, sogar im Supermarkt. Aber das hier ist ein Foto vom Training an der frischen Luft vom letzten Mittwoch. Es hat viel Spaß gemacht, selbst wenn die Gis hinterher viel Liebe und Waschmittel brauchten. Ihr habt das toll durchgehalten und natürlich ist es immer eine ganz besondere Sache, Aikido in der freien Natur zu üben.

Aikido in Vorst - Training draussen in der Natur

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Aikido / Budo, Allgemein

Joshin Kokyû-hô

Jörg Stappen | 27. April 2007

Joshin Kokyû-hô

(Der geistreinigende Atem, gesprochen: [joschin-kokju-ho:])

  1. Es wird durch die Nase eingeatmet, und gleichzeitig visualisiert, wie das Ki durch das Kronen-Chakra an der Kopf-Oberseite hereinströmt.
  2. Geatmet wird bis in den Tanden (von dem chinesischen Wort Tantien, kurz unterhalb des Nabels).
  3. Eine kurze Pause, in der sich die Energie im Körper ausbreitet…
    … um dann beim Ausatmen an den Hand- und Fuß-Chakren wieder hinauszuströmen.

Joshin Kokyû-hôDas korrekte Atmen ist eine sehr mächtige Methode, um die Energie zu verstärken und stellt die Basis aller Aikidotechniken dar. Sofort strömt das Ki stärker und harmonischer und der Geist ist in der Lage sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir sind es leider viel zu sehr gewohnt, nur flach und kaum sichtbar im Brustbereich zu atmen, so dass es am Anfang eine sehr bewusste Achtsamkeit erfordert, Joshin Kokyû-hô korrekt auszuführen. Aber dafür ist die spontane Wirkung ist um so wohltutender. Am angenehmsten und am energetisch förderlichsten ist die Übung, wenn der Mund leicht geöffnet bleibt und nur die Zunge die Regulation des Luftweges übernimmt: beim durch-die-Nase-atmen legt man sie an die Gaumendecke, wodurch sich auch der energetische Kreislauf schließt, beim Ausatmen fällt sie in ihre normale Position zurück.Da das Bewusstsein die Energie lenkt, ist die besprochene Visualisierung sehr wichtig, denn nur so kann diese Methode ihre volle Wirkung entfalten. Die Atmung sollte sich nicht verkrampfen, es ist kein gewaltsames, tiefes Atmen oder eine Veränderung des Rhythmus notwendig. Es ist auch nicht nötig zu übertreiben und die Pause zwischen den Atemzügen zu verlängern oder übermäßig zu regulieren. Die Luft und das Ki werden lediglich in die richtigen Bahnen gelenkt. Gerade Anfänger begeistern sich schnell für Joshin Kokyû-hô, da Ki durch die zunehmende Intensität wesentlich besser für sie zu erfühlen ist und außerdem wird das Ego dadurch ein wenig gebremst, was für die Ausübung von Aikido von entscheidener Bedeutung ist.

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Aikido / Budo, Allgemein, Ki, Techniken

“Shu Ha Ri” – die Lernstufen im Budo / Aikido

Peter Roskothen | 4. April 2007

“Shu-Ha-Ri” ist der japanische Begriff für die Entwicklung beim Lernen von Budo / Aikido.

“Shu” bedeutet laut Masayuki Shimabukuro entweder “erhalten” oder “gehorchen”. Der Anfang vom Aikido-Training ist hier gemeint, in dem der Schüler mit Enthusiasmus lernt, was der Lehrer zeigt. Ein Teil davon ist die Akzeptanz der Korrektur durch den Lehrer (Anm.: besser sogar die Dankbarkeit dafür), aber wie alles im Leben hat auch “Shu” noch eine andere Seite, nämlich den Schutz des Schülers durch den Lehrer. Für den Lehrer / Sensei bedeutet das, den Schüler zu motivieren, ihm das Lernen zu erleichtern und den Schüler zu fördern.

Ziel der “Shu”-Stufe ist das Erlernen gleicher Formen und Techniken, die bei allen Schülern die gleichen Anlagen haben sollen, gleich welcher Charakter, welcher Körper und welche Voraussetzungen. Diese Formen und Techniken sind die Grundlage für alle zukünftigen Aktivitäten, das Weiterlernen.
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Nach dem Training beim Hakamafalten

Geraldine und Peter Roskothen | 2. März 2007

…guckten alle mal hin, wie das geht. Es macht Spaß einen Hakama zu falten und gehört zu den Aufgaben eines Aikidoka (auch eine Technik). Diese Art des Respektes gegenüber dem Kleidungsstück, gegenüber den Falten/Tugenden des Hakama, ist eine der wesentlichen Grundlagen, die im Aikido an allen Ecken und Enden dazugehören. Die Form und der Inhalt. Spaß macht es wie so oft…

Hakamafalten nach dem Freitagtraining
Ein Foto von einem Freitagstraining.

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