Chinesische Weisheiten in der Kampfkunst

Diese Weisheiten gelten seit hunderten von Jahre in China als gesicherte Erkenntnis die von jedem Kampfkünstler beachtet werden muss. In Japan gelten sie auch, aber nur in traditionellen, „unsportlichen Dojo“.Für einen Lehrer gibt es einige Eigenschaften (die beim Anwärter zu sehen sind) die ihm unmöglich machen einen Schüler anzunehmen:

  • als erstes Neid, jemand der neided, will selber nichts tun, will alles umsonst bekommen, hat eine negative Einstellung zu anderen, kann nicht selbstlos helfen, einen solchen Menschen zur Demut zu bewegen ist nicht wirklich möglich, aus Neid wächst Gier…
  • als zweites Gier, ein Mensch der viel mehr haben will als er braucht, jemals brauchen wird, ist nicht in der Lage anderen egal auf welcher Ebene zu helfen, bei zu stehen usw. Das Leid das die Gier bringt zeigte und zeigt sich in jedem Krieg. Es zeigt sich in weiten Teilen der Politik, des Handels und der Religion. Aus Gier wächst Angst und Rachsucht
  • Angst tötet das Bewusstsein. Angst lähmt und blockiert. Angst löst Spannungen aus (körperlich und geistig). Angst führt zu unüberlegten Handlungen und Kurzschlussreaktionen. Angst zerstört Geschicklichkeit. Angst wird von vielen mit Respekt vor einer Sache, Vorsicht, Achtsamkeit und ähnlichem gleichgesetzt, das verschleiert aber nur den Blick für die Wahrheit. Angst führt zu Gewalt.

Die drei wichtigsten Regeln für den Kampf:

  • Ein Kampf ist erst mit der Kampfunfähigkeit des/der Gegner/s vorbei! D.h. der Gegner ist physisch und/oder psyschich nicht mehr in der Lage weiter zu kämpfen.
  • In einem realen Kampf gibt es keine Aufgabe! Wenn ich das unterbreche was meinen Gegner zur Aufgabe veranlasst hat (Hebel, Festhalter usw.) wird er den Kampf fortsetzen.
  • Es gibt immer einen zweiten Gegner! (der Gegner der gerade „aufgegeben“ hat bekommt Unterstützung und macht weiter, jetzt geht es gegen 2 Gegner gleichzeitig). Das ist ein wichtiger Grund warum Festhaltetechniken für die Polizei sind, und Hebel nicht zum festhalten, sondern zum werfen oder Knochenbrechen!
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Aikido Seminar mit Reynosa-Sensei

Aikido Seminar mit Reynosa-Sensei

Das Aikido Seminar mit Reynosa-Sensei wäre niemals möglich gewesen ohne das aktive Engagement von Sensei, Christian und uns allen. Dafür vor allem einen herzlichen Dank an Sensei und an Christian, der die ganze Mühe mit der Organisation hatte. Aber auch an alle die hingefahren sind, sich aufgemacht, alles andere in der Prioritätenliste nach unten gepackt,das Geld investiert haben, die so viel Schweiß und Energie einbringen! Das Seminar ist nur mit Eurem Engagement möglich gewesen.

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80km pro Stunde

In uns allen schlummert vielleicht der Wunsch einmal zu erfahren, ob Aikido auch in einer “wirklichen” Auseinandersetzung funktioniert. Unser Rat: Vermeidet Auseinandersetzungen wie die Pest oder lauft so schnell Ihr könnt! Am besten 80km/h.

Manch einer wird jetzt vielleicht lachen, weil er sagt: was sind das für Lehrer, wenn die ihren eigenen Schülern so etwas raten! Aikido scheint ja super zu funktionieren.

Dazu kann man nur sagen: Der wahre Sieg bedeutet nicht zu Kämpfen. Und wenn man dazu um Entschuldigung bitten muß, dann sollte man es tun. Wenn man dafür sein Handy abgeben muß, dann sollte man es tun. Nicht weil man nicht gut ausgebildet wäre, aber jeder Kampf birgt ein großes Risiko sich zu verletzten oder zu sterben. Und was Aikido wirklich kann liegt jenseits des Kampfes. Es kann einen Menschen aus Dir machen, kann viele gute Dinge wie Respekt, Güte und Demut (allen Fernsehspots zum Trotze) lehren und kann vor allem eines: Deine Aufmerksamkeit schulen.

Die Aufmerksamkeit ist wohl das höchste Gut, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, sie früh genug zu erkennen, eine gefährliche Situation zu beruhigen oder auch im unvermeidbaren Kampf einen Vorteil zu haben.

Wer aber wissen möchte, warum man besser nicht kämpft, der mag den unten empfohlenen Artikel lesen. Uns wurde er von Helmut nahe gebracht und wir danken dafür sehr!

Realistische Selbstverteidigung von Geoff Thompson >> (Rubrik “Gäste”)

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