Vier Schritte

Ein sehr schönes Zitat aus Kung-Fu, der beliebten Fernsehserie, die den USA und Europa Budo näher gebracht hat:

  1. Lerne zuerst zu Leben
  2. Lerne dann nicht zu Töten
  3. Lerne dann mit dem Tod zu leben
  4. Lerne dann zu Sterben

Es hört sich an wie ein Spruch aus alten Zeiten, in denen noch ständig Samurai kämpften. Aber sicherlich hat das heute wie damals genau seine Richtigkeit. Wir reden im Budo immer wieder über das Sterben und auch über das Leben mit all seinen Zutaten. Auch lernen wir im Aikido „Nicht Zu Töten“. Wenn Euch etwas einfällt zu diesen Zeilen dann bitte raus damit als Kommentar. Uns gefallen die Zeilen sehr.

6 Kommentare

  1. Spielt die Reihenfolge eine Rolle? Wenn ja, bin ich nicht einverstanden ;-)
    Wenn es nach mir ginge:
    1. Lerne zuerst zu sterben
    2. Lerne dann zu leben

  2. Peter Roskothen

    Damit man das Leben zu schätzen weiß oder besser drauf vorbereitet ist?

  3. Die Vorbereitung zum Sterben halte ich für kaum definierbar und sehr persönlich (also für jeden anders). Richtig zu leben, also in vollen Zügen sozusagen, kann man aber wirklich erst dann, wenn man den Tod als Fakt realisiert.

  4. Jörg aus Vorst

    Hallo,
    für mich spiegeln diese Zeilen das allumfassende System von Ying und Yang wider. Ich glaube nur wenn man die beide Pole Leben und Tod betrachtet, kann einen Eindruck vom der Gesamtheit erahnen. Dabei ist die obengenannte Reihenfolge natürlicherweise vorgegeben:
    1. Als Kind und Heranwachsender beginnt man damit, das Leben zu erlernen (was natürlich niemals endet),
    2. Während dieses Prozeßes erspürt man die Einzigartigkeit des Lebens. Dies führt idealerweise dazu, daß man aus Respekt lernt, das Leben zu schützen und nicht zu vernichten,
    3. Im Laufe des Lebens erfährt man immer wieder die Nähe des Todes evtl. durch den Tod von Verwandte, Freude usw., so daß die Fähigkeit des Loslassens immer wichtiger wird.
    4. Bis man letztendlich das eigene Leben loslassen muß.
    Ich denke, daß diese vierte Phase gerade im der Mitte des Leben an Bedeutung gewinnt. Jedenfalls merke ich an mir, daß dieser Lebensabschnitt jetzt „sein Unwesen treibt“ und daß ich einige Schwierigkeiten damit habe. Vor zehn Jahren war dies für mich keine Thema. So gesehen ist der Ablauf der Zeilen schon wichtig.

    Gruß
    Jörg

  5. @Jörg Ich finde es eine schöne Herleitung. Aber auch Grigorys Sicht gefällt mir. Ich denke, dass um den Sinn des Lebens für einen Selbst zu entdecken, man sich mit dem Tod und nicht dem Sterben auseinandersetzen muss.

  6. @Grigory
    Ich kann dir nicht ganz zustimmen bei deiner Reihenfolge. Wenn ich mich zuerst darum bemühe, den Tod zu verstehen, habe ich doch noch garnicht die Chance gehabt zu wissen, was ich durch den Tod verliere. Und wenn ich das nicht weiß, kann mir der Tod egal sein. Daher würde ich sagen dass man erst lernen muss zu leben, sich dann mit dem Tod auseinandersetzen muss, um dann erneut zu lernen, wie man sein Leben leben möchte.

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