„Ich weiß es nicht“

„Ich weiß es nicht“
Ich finde das ist eine schöne Antwort, die wir viel zu selten verwenden.
Jeder Mensch hat zu allem eine Meinung , das ist erst mal nichts verkehrtes, aber warum meint jeder dazu qualifiziert zu sein eine Aussage zu treffen, die es wert ist gesagt zu werden?
Ob Politik oder Wirtschaft, jeder Depp meint das er es besser wüsste oder besser könnte. Ich persönlich glaube ja nicht das es so ist.
Bescheidenheit bedeutet sich selbst einzugestehen das man manche Dinge einfach mal nicht besser weiß und ich denke es bringt einem selber auch deutlich weiter.
Also, sollten wir uns alle doch mal vornehmen in Zukunft häufiger mit „Ich weiß es nicht“ zu antworten, oder?
Aber was weiß ich schon ;)

2 Kommentare

  1. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen das es wesentlich besser bei Zuhörern oder Teilnehmern von irgendwelchen Veranstaltungen ankommt, wenn man zugibt das man etwas nicht weiß, sich aber gerne nach der Antwort erkundigt.
    Ich persönlich sage lieber: „Tut mir Leid das ….. was auch immer … weiß ich nicht, ich werde mich aber erkundigen und später darauf zurück kommen“ als irgendeinen Quatsch zu erzählen.
    Es ist ein Zeichen von Menschlichkeit , Persönlichkeit und Stärke das man etwas nicht weiß bzw. es zugibt.

  2. Ich glaube, der Zwang, alles zu wissen, hängt mit der heutigen westlichen Erfolgsgesellschaft zusammen. Wer nicht alles kann, alles weiß, alles erreicht, hat versagt. Oder es wird einem wenigstens das Gefühl gegeben.
    Dies ist auch ein Grund, warum ich mich in unserem Dojo so gut aufgehoben fühle: Wenn jemandes Techniken gut funktionieren, freut man sich für ihn und bewundert ihn, und wenn nicht, dann hilft man ihm einfach, es zu lernen!

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